Eine gute Nachricht für die Stromkunden des Energieunternehmens Vattenfall in Berlin: Sie zahlen für die Kilowattstunde Strom ab April deutlich weniger. Das Unternehmen senkt den sogenannten Arbeitspreis, der pro verbrauchte Kilowattstunde gezahlt wird, in der Grundversorgung von derzeit 44,39 Cent auf 37,93 Cent, wie Vattenfall mitteilte. 

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Allerdings erhöht der Versorger zum 1. April den vom Verbrauch unabhängigen Brutto-Grundpreis aufgrund gestiegener Kosten deutlich von derzeit 10,90 Euro pro Monat auf 13,40 Euro. 

Letztlich bleibe für die Verbraucher in der Grundversorgung dennoch eine Ersparnis, betonte das Unternehmen. So zahlten Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.200 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr 112 Euro beziehungsweise 10,12 Prozent weniger als zuletzt. 

Auch interessant

Vattenfall senkt Arbeitspreis: Das sind die Gründe

Als Gründe für die niedrigeren Arbeitspreise gibt Vattenfall staatliche Entlastungen sowie sinkende Netzentgelte des städtischen Stromnetzbetreibers Stromnetz Berlin an.

Von der Grundversorgung betroffen sind Verbraucher, die keinen individuellen Liefervertrag mit einem Stromanbieter abgeschlossen haben. In der Regel sind die Preise dort deutlich höher als bei Sondertarifen.

dpa/jp