Das Land Berlin steht vor einer digitalen Herausforderung: Während andere Städte große Fortschritte gemacht haben, hinkt die Hauptstadt in Bezug auf Digitalisierung oft hinterher. Der SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September, Steffen Krach, will das ändern – und setzt auf eine kreative und zugleich unkonventionelle Idee.
Krach plant, das Potenzial der Berliner Start-up-Szene für die öffentliche Verwaltung zu nutzen. Das berichtete das Nachrichtenportal „t-online“.
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Berlin: Hacker im Roten Rathaus?
„Als Regierender Bürgermeister will ich die besten Hacker dieser Stadt – die klugen Köpfe aus unseren Startups – systematisch in die Lösung konkreter Herausforderungen einbinden“, erklärte Krach. Sein Vorschlag: regelmäßige Hackathons im Roten Rathaus, bei denen sich IT-Spezialisten aus Berliner Start-ups in einem Wettbewerb messen und innovative Lösungen für digitale Probleme der Verwaltung entwickeln.

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Berlin sei eine der stärksten Tech-Szenen Europas, so Krach. Der 46-Jährige betonte, dass in Berlin alle 14 Stunden ein neues Startup entstehe. Diese geballte Kompetenz müsse konsequent für die Stadt genutzt werden.
Ziel sei es, die Leistungen der Stadt effizienter zu gestalten und Prozesse für Bürgerinnen und Bürger zu vereinfachen.
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Innovative Ansätze: Krach will Berlins Digitalisierung voranbringen
Hintergrund seines Plans sind die schleppende Digitalisierung und die teils umständlichen Verwaltungsprozesse in der Landesverwaltung. Mit der Unterstützung der Start-up-Szene wolle Krach Lösungen finden, um etwa die Bürgeramt-Services zu verbessern, die Verkehrsplanung zu optimieren oder Maßnahmen gegen Mietwucher sowie illegale Ferienwohnungen zu entwickeln.

Der SPD-Politiker setzt dabei wohl auch auf ein besseres Image der Hacker. Obwohl der Begriff häufig mit Datendiebstahl oder Sabotage assoziiert wird, nutzen viele Hacker ihre Fähigkeiten, um digitale Systeme zu schützen und Abläufe zu optimieren.







