Zum Artikel „Kaulitz-Brüder sollen ‚Wetten, dass..?‘ retten“ vom 21. Januar

Also mal ehrlich: Die beiden jungen Entertainer sind ja sehr sympathisch, egal ob man deren Musik mag. Auch haben sie eine Entwicklung neben der Popmusiker-Karriere hingelegt. Aber die Nachfolge einer vor 45 Jahren entwickelten und inzwischen totgerittenen TV-Show sollte man ihnen nicht überlassen, allenfalls mit einem anderen Konzept und neuem Titel. Der Erfinder Elstner war ja schon nicht so locker wie Bald-Nachfolger Gottschalk, mit dem man diese Sendung seit Langem eindeutig verbindet. Und die zeitweiligen Ersatzmänner Lippert und Lanz haben schon keinen dauerhaften Erfolg gehabt. Das ZDF sollte „Wetten, dass..?“ begraben und über eine zeitgemäße neue Show nachdenken. Wobei Ähnliches fraglich ist bei den heutzutage veränderten Sehgewohnheiten.

Thomas Pricker, per E-Mail

Das kann doch nicht wahr sein. Oder ist der 1. April vorverlegt? Jetzt muss der Gebührenzahler auch noch die Kaulitz-Brüder pampern. Hat das ZDF überhaupt noch die Übersicht über die Monstergagen seiner „Stars“? Nach Lanz und Herrn Lichter kommen jetzt die Kaulitze an die Reihe. Für jeden normalen Arbeitnehmer ist es unverständlich, wie zum Beispiel ein amateurhafter Horst Lichter mit circa 140.000 Euro Monatsgage „belohnt“ wird. Die Brüder werden mit Garantie mehr verlangen und der Gebührenzahler wird’s wie immer mit Zähneknirschen zur Kenntnis nehmen müssen.

Thomas Hansen, per E-Mail

„Wetten, dass..?“ soll erneut aus der Mottenkiste beim ZDF geholt werden. Hier stellt sich für mich nur die Frage, weshalb diese völlig verstaubte Oldie-Show unbedingt wieder ans Tageslicht geholt werden muss. Und wer sollte sich das antun? Das eine „Wer“ ist anscheinend geklärt, denn das sollen die Kaulitz-Brüder machen. Das andere „Wer“, das sind die Zuseher der Sendung. Im Jahr 2009 hatte die Band der Kaulitz-Brüder, Tokio Hotel, mal einen Auftritt bei „Wetten, dass..?“. Allein das könnte der Grund dafür sein, dass diese Brüder die Richtigen sind, um diesen uralten „Oldtimer“ wieder flott, für wen auch immer, zu bekommen.

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Zum Live-Blog „Trump erneuert Grönland-Forderung: ‚Es ist an der Zeit, und es wird geschehen‘“ vom 19. Januar

Dieser größenwahnsinnige Präsident unterscheidet sich kaum von Putin. Sein Vorgehen erinnert fatal an 1938. Wenn die EU nicht zeitnah überzeugend gegensteuert, sollten die betroffenen Länder selbst Gegenmaßnahmen ergreifen. Darüber hinaus sollte die Frage der Beibehaltung der US-Stützpunkte in Deutschland (Ramstein, Grafenwöhr) in den Raum gestellt und die Kommando-Struktur von Nato-Europa in der Spitze durch einen Europäer ersetzt werden. Dem Nobelpreiskomitee wäre zu empfehlen, der sich anbiedernden Preisträgerin von 2025 den Friedensnobelpreis wieder zu entziehen.

Detlef Heese, per E-Mail

Es wird höchste Zeit, dass in den USA direkt etwas gegen Donald Trump unternommen wird, bevor er die Welt noch mehr ins Chaos stürzt. Er will, wie es aussieht, unbedingt in den Kreis der Autokraten aufgenommen werden.

Michael Ziganke, per E-Mail

Zum Artikel „Innensenatorin: Bund soll ‚viel stärker‘ beim Zivilschutz unterstützen“ vom 21. Januar

Anstatt beim Thema Zivilschutz mit dem Finger auf den Bund zu zeigen, sollte die Innensenatorin ihre Hausaufgaben machen. Es kann nicht sein, dass die Zuständigkeiten beim Thema Zivilschutz im Land Berlin auf die Bezirke verteilt sind. Rathaus-Bürokraten sind nun mal in der Regel keine Krisenmanager. Für die Vorbereitung auf solche Lagen und erst recht im Ernstfall braucht es Profis und klare Verantwortlichkeiten, die bei der Landesregierung liegen müssen und die schnelle, wirksame Hilfe ermöglichen.

Christian Güssefeld, per E-Mail

Zum Artikel „Massive Anschuldigungen von Hertha-Fans: So reagiert die Innensenatorin“ vom 19. Januar

Wenn Privatpersonen mit Flaschen etc. auf Polizisten losgehen, habe ich kein Mitleid, wenn die Polizei mal stärker zuschlägt. Was würden die Fußballvereine davon halten, wenn aus ihren Reihen Straftaten begangen werden, dass sie das nächste Mal ohne Publikum spielen dürfen? Warum müssen Polizisten, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden, Fußballspiele schützen? Das wäre Sache der Vereine, die auch die Einnahmen haben.

Siegfried Werth, per E-Mail

Och, die armen Ultras. Hat die Polizei sie belästigt und ihnen ihre Krawallchoreografie versaut? Geht‘s noch? Wofür muss die Polizei noch herhalten? Für eine Gruppe, die sich nie vernünftig benommen hat und Sonderrechte für sich beansprucht. Und der Hertha-Vorstand ergreift dann noch Partei für diese Truppe. Einfach nur peinlich. Zu doof, selbst dafür zu sorgen, dass diese Truppe nicht ins Stadion kommt, stattdessen kostenlos die staatlichen Organe in Anspruch nehmen, die kann man ja dann bespucken. Liebe Hertha, baut euch doch endlich euer Stadion im Umland, dann sind wir euch und eure Ultras los.

Rainer Maaß, per E-Mail

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