Nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ermittelt die Polizei weiter zur möglichen Ursache. Es laufe ein Todesermittlungsverfahren, um herauszufinden, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, sagte ein Polizeisprecher. Ein fünfjähriger Junge war am Montag in der Kita von einer Tür erschlagen worden und gestorben. Jetzt soll geklärt werden, ob die Tür aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stürzte. 

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Nachmittag hatte die Kita geschlossen. Die Kinder waren nach dem Unfall abgeholt worden.

Auch interessant

Nach tragischem Unglück: Berliner Kita mit erstem Statement

Die Kita hat auf ihrer Website ein Statement veröffentlicht. „Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei“, heißt es darin. „In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus.“ Man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erklärte: „Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.“ 

Für alle werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der furchtbaren Situation umgehen zu können. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann“, sagte der SPD-Politiker.

dpa