Das Krisienmanagement des Berliner Senats während des Stromausfalls im Südwesten der Hauptstadt wird von der Mehrheit der Berliner und Berlinerinnnen als negativ bewertet. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erhielt im aktuellen BerlinTrend von Infratest Dimap, erstellt im Auftrag von „rbb24 Abendschau“ und „rbb 88.8“, besonders schlechte Werte.

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Satte 66 Prozent der Befragten bewerten das Auftreten von Wegner in der Krise als „weniger gut“ oder „schlecht“. Nur ein Viertel beurteilte sein Krisenmanagement als „sehr gut“ oder „gut“. Insbesondere die viel diskutierte „Tennis-Pause“ Wegners sorgte bei den Berlinern für hohe Verluste in Sachen Vertrauen.
Kai Wegner verliert bei Berlinern an Glaubwürdigkeit
So sehen 61 Prozent der Befragten die Glaubwürdigkeit des CDU-Politikers beschädigt. Berlins Regierender hatte am ersten Tag des Blackouts von 13 bis 14 Uhr eine Stunde Tennis gespielt – nachdem der großflächige Stormausfall in weiten Teilen von Steglitz-Zehlendorf bereits bekannt war.
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Allerdings findet nur ein Viertel aller Befragten, dass das Verhalten Wegners ein Grund sei, zurückzutreten. 68 Prozent denken nicht, dass Wegner aufgrund des Tennisspiels mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) zurücktreten sollte.
Auch das Vorgehen von Innensenatorin Iris Spranger und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (beide SPD) während der Krise wird von der Mehrheit der Berliner und Berlinerinnen als negativ bewertet. Immerhin 38 Prozent der Befragten beurteilten Giffeys Arbeit mit „gut“ oder „sehr gut“, 44 hingegen bewerteten ihr Agieren mit „weniger gut“ oder „schlecht“. Sprangers Krisenmanagement bewerteten 49 Prozent der Berliner und Berlinerinnen als „weniger gut“ oder „schlecht“.
rk





