Die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) sieht in einem möglichen Einzug in das Galeria-Warenhaus am Alexanderplatz eine große Chance für Berlin. „Der Alexanderplatz bietet enormes Potenzial für eine niedrigschwellige Kulturinstitution wie die ZLB“, teilte Direktor Jonas Fansa mit.

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Kein anderer Platz Berlins sei so gut angebunden und zentral, gleichzeitig fehle es an kulturellen und sozialen Ankerpunkten. „Eine öffentliche Bibliothek kann diese große Lücke schließen“, erklärte Fansa weiter.
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Zukunft für Galeria-Warenhaus in Berlin-Mitte weiter offen – eine Chance für die ZLB?
Die Zukunft des Galeria-Warenhauses am Alexanderplatz in Mitte ist weiter ungewiss. Ein Verhandlungstreffen zwischen der Eigentümergesellschaft Commerz Real und dem Berliner Senat brachte keine endgültige Einigung. Die Verhandlungen sollen aber fortgesetzt werden, wie die Wirtschaftsverwaltung und die Kulturverwaltung gemeinsam mitteilten. Der Einzug der ZLB in das Gebäude bleibt damit weiter auf dem Tisch.
Commerz Real wünscht sich einen Einzug der ZLB in das Gebäude und strebt eine Mischnutzung an, bei der Galeria ein Bestandteil bleibt. Knackpunkt ist vor allem die Höhe der Miete für die ZLB. Ob eine Einigung zustande kommt, muss sich bei den weiteren Gesprächen zeigen.
Auch dürfe in der Zeit der Verhandlungen keine Unklarheit über den Fortbestand der Nutzungsvereinbarung mit dem Galeria-Warenhaus im Raum stehen. Hier scheint aber eine Lösung gefunden worden zu sein. Die Commerz Real habe die Bereitschaft geäußert, die Nutzungsvereinbarung mit der Galeria am Alexanderplatz über das Jahr 2026 hinaus zu verlängern, heißt es in der Mitteilung weiter.
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Suche nach neuem ZLB-Standort bislang ohne Erfolg
Für die dringend sanierungsbedürftige Zentral- und Landesbibliothek, die bisher an zwei Standorten am Blücherplatz und in der Breiten Straße untergebracht ist, wird seit Jahren ein neuer Standort gesucht. Neben dem Warenhaus am Alexanderplatz wurde zwischenzeitlich auch über einen Einzug in das ehemalige Lafayette-Gebäude an der Friedrichstraße diskutiert. Ex-Kultursenator Joe Chialo (CDU) hatte sich dafür stark gemacht. Auch diese Idee scheiterte nicht zuletzt aus Kostengründen.
dpa/rk






