Es war ein dramatischer und alles andere als alltäglicher Einsatz für alle Beteiligten: Eine Frau und ihre dreijährige Tochter mussten am Montagabend bei eisigen Temperaturen aus einem Fahrstuhl am S-Bahnhof Schöneweide in Berlin befreit werden. Die Rettungsaktion war erst nach drei Stunden von Erfolg gekrönt.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Laut ersten Informationen von vor Ort blieb die Frau aus Oberspree mit ihrer Tochter Layla im Fahrstuhl stecken, mit dem sie vom Bahnsteig mit dem Kinderwagen zum Ausgang eine Ebene tiefer fahren wollte. Insgesamt drei Stunden waren die beiden im kalten Fahrstuhl gefangen.
Mutter und Tochter im Fahrstuhl eingeschlossen: Feuerwehr und DB scheitern
Zum Glück hatte das kleine Mädchen noch eine gefüllte Brotdose dabei. Sowohl Angestellten der Deutschen Bahn als auch der Berliner Feuerwehr gelang es zunächst nicht, die beiden zu befreien. Der Feuerwehr gelang es nur, den beiden Thermodecken in die Fahrstuhlkabine zu reichen.

Nach drei Stunden gelang es dann der Aufzugsfirma Schindler, den Fahrstuhl in Bewegung zu setzen, so dass die beiden aussteigen konnten. Beide haben den unfreiwilligen Aufenthalt gut überstanden, hieß es.




