Tram-Ausbau mit Hindernissen: In der Dörpfeldstraße in Adlershof (Bezirk Treptow-Köpenick) gibt es bislang nur ein Straßenbahngleis. Der notwendige zweigleisige Ausbau steckt fest. Das liegt an Einwänden der Feuerwehr.

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Es geht um den Platz für einen zweiten Rettungsweg für anliegende Gebäude und den damit verbundenen Bau der Oberleitung. „Es bedarf noch weiterer Abstimmungen“, erklärten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) der Zeitung „nd“. Man befinde sich „in engem Austausch mit allen Beteiligten“. Das Planfeststellungsverfahren laufe derzeit noch. Doch die Zeit drängt, denn der Bau des rund 120 Millionen Euro teuren Vorhabens soll 2026 beginnen und 2030 fertig sein.

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Tram-Ausbau in Adlershof stockt – Ähnlicher Konflikt in Friedrichshain

Einen vergleichbaren Konflikt gab es bereits bei dem andauernden Tram-Projekt zum Ostkreuz. Hier ging es darum, wie in der Sonntagstraße Stromüberschläge von der Oberleitung auf Leiterwagen oder Hubrettungsfahrzeuge der Feuerwehr ausgeschlossen werden können. Laut „nd“ kam es in einem Gespräch zwischen BVG, Feuerwehr, Senatsverkehrsverwaltung und Oberer Bauaufsicht im Frühjahr 2025 zu einem Durchbruch.

Wie der Linke-Verkehrspolitiker Kristian Ronneburg auf Anfrage von der Senatsverwaltung für Verkehr erfuhr, erfolge das Abschalten per Fernabschaltung durch die Technische Leitstelle der BVG. Die Behörde erklärte auch eine Besonderheit: „Allerdings soll es im Bereich der Neubaustrecke Ostkreuz mehrere Erdungsschalter als neue Sonderkonstruktion für die Fahrleitungsanlagen geben, die sich durch die Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort bedienen lassen werden.“ Wann die neue Strecke zum Ostkreuz realisiert wird, ist allerdings noch unklar. 

JP