Die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat mit „In die Sonne schauen“ die Oscar-Vorauswahl erreicht. Der Beitrag steht bei den 98. Academy Awards auf der Shortlist von 15 Filmen in der Kategorie International Feature Film. Für die Sparte hatten sich 86 Länder beworben. Am 22. Januar werden daraus fünf Nominierungen bestimmt. Die Oscars werden am 15. März in 24 Kategorien verliehen.

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Auch in weiteren Feldern gibt es deutsche Chancen: Hans Zimmer („F1“), Max Richter („Hamnet“) und Volker Bertelmann („A House of Dynamite“) stehen auf der Shortlist für die beste Filmmusik. „In die Sonne schauen“ ist zudem dank der Kameraarbeit des Schweizers Fabian Gamper unter den 16 Kandidaten für „Beste Kamera“. In dieser Liste findet sich auch Edward Bergers „Ballad of a Small Player“ (Kamera: James Friend).
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Inhaltlich erzählt Schilinskis Drama von vier jungen Frauen in unterschiedlichen Epochen auf einem Hof in der Altmark. Themen sind häusliche Gewalt, verdrängte Sehnsüchte und vererbte Traumata. Der Film wurde in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und von German Films als deutscher Beitrag eingereicht.
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International konkurrieren unter anderem Produktionen aus Südkorea („No Other Choice“), Tunesien („The Voice of Hind Rajab“), Argentinien („Belén“), Frankreich („Ein einfacher Unfall“), Norwegen („Sentimental Value“), Spanien („Sirât“), Brasilien („The Secret Agent“) und die Schweizer Produktion „Heldin“ mit der deutschen Hauptdarstellerin Leonie Benesch.
Deutschlands Erfolge beim Auslands-Oscar: Vier Siege seit 1980
Historisch gewann Deutschland vier Mal den Oscar für den besten internationalen Film: „Die Blechtrommel“ (1980), „Nirgendwo in Afrika“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2007) und zuletzt „Im Westen nichts Neues“ (2023).
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ra/dpa






