Der Schillerkiez soll sicherer werden. Aus diesem Grund hat sich das Neuköllner Bezirksamt laut eigener Aussage bereits seit geraumer Zeit ein umfassendes Verkehrskonzept überlegt. Dieses soll nun in die Tat umgesetzt werden. Welche Maßnahmen geplant sind und welche Verbesserung für Fußgänger und Autofahrer in Sicht sind.

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Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Jochen Biedermann, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem erarbeiteten Konzept. „Mit den geplanten Maßnahmen setzen wir um, was mit breiter Beteiligung der Anwohnerschaft erarbeitet worden ist.“ Die Rückmeldungen der letzten Monate zeigten eine enorme Belastung der Bewohner aufgrund des erheblichen Durchgangsverkehrs im Kiez. Dem wolle man nun entgegenwirken.

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Ganz oben auf der Liste der nun in einer Mitteilung herausgegebenen Änderungen steht die Verkehrsregelung in der Fontanestraße. Diese soll künftig zur Einbahnstraße Richtung Norden werden. „Eine Einfahrt vom Columbiadamm ist damit zukünftig nicht mehr möglich und die Umfahrung der Hermannstraße wird unterbunden“, heißt es. Der Radverkehr werde jedoch weiterhin in beiden Richtungen möglich sein und solle auch baulich abgesichert werden.

Auch die Weisestraße soll zwischen der Herrfurth- und Allerstraße zur Einbahnstraße werden und damit ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, etwa durch Umgehungsverkehr, verhindern. Zudem soll auf der Weisestraße an der Ecke zur Kienitzer Straße eine „sichere Überquerungsmöglichkeit“ eingerichtet werden. Wie genau diese aussieht, wurde nicht mitgeteilt. Doch soll diese Maßnahme vor allem die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler der Karl-Weise-Grundschule verbessern. Zudem würden hier Fahrradbügel angebracht.

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Des Weiteren soll der von Norden kommende Autoverkehr über die Schillerpromenade durch die Installation von Pollern am Herrfurthplatz wieder zurückgeleitet werden. Zusätzliche Befestigungen am Herrfurthplatz Ecke Herrfurthstraße sollen das Pkw-Aufkommen wiederum in den Süden des Platzes lenken und verhindern, dass der nördliche Bereich befahren wird. Dadurch soll zum einen die Aufenthaltsqualität auf dem Areal steigen, zum anderen soll das illegale Befahren des Platzes unterbunden werden. Außerdem soll die Fahrradstraße zum Tempelhofer Feld vervollständigt werden.

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Die baulichen Veränderungen im Schillerkiez sollen laut Bezirksstadtrat Biedermann schrittweise und nach Prioritäten sowie nach Verfügbarkeit der Mittel vonstatten gehen. Finanziert würden die Maßnahmen im Übrigen mit Städtebaufördermitteln aus dem Fördergebiet „Lebendiges Quartier Schillerpromenade”.