Die Bahn macht‘s vor und die BVG legt nach. Nachdem die Deutsche Bahn kürzlich eine Miniserie mit Anke Engelke präsentierte, folgte am heutigen Montag um 14 Uhr die Premiere des Webformats „Ich bin ein Fahrgast – Ich steig gleich aus!“. Was hinter der eigenen Online-Produktion der Berliner Verkehrsbetriebe steckt.

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Reality-Show der BVG: Webserie nimmt den Alltag im Berliner Nahverkehr aufs Korn

Laut einer aktuellen Mitteilung der BVG soll es sich bei der Webserie um „ein humorvoll überzeichnetes Format, das typische Alltagserlebnisse im Berliner ÖPNV aufgreift und mit einem Augenzwinkern erzählt“, handeln. Ab dem 8. Dezember soll täglich um 14 Uhr eine neue Folge auf der BVG-Webseite verfügbar sein. Fünf Episoden gibt es insgesamt. Versprochen werden „Drama, Tränen und Verkehrschaos“.

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Mit dabei ist unter anderem ein prominentes Gesicht: Der Schauspieler und Sänger Oli P. spielt sich selbst. „Sein Charisma gibt unserem Format den nötigen ,Glamour‘. Aber bringt es ihn auch durch den harten Berliner Feierabendverkehrt?“, wird auf der Webseite gescherzt.

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Tatsächlich soll die neue Kampagne jedoch einen ernsten Hintergrund haben, weshalb das Format auch den Beinamen „die schmerzhaft reale Reality-Show“ trägt. „Berlin, es tut uns wirklich leid: Der Service hakte oft, und das merken wir genauso wie ihr“, heißt es in der Vorankündigung der ersten Sendung. Man arbeite allerdings täglich daran, dass sich der Service und die Zuverlässigkeit der BVG verbessere. Bis dahin unterhält man seine Kundschaft eben ein wenig auf andere Weise.

Die erste Folge, die auch auf YouTube verfügbar ist, beginnt wie der Name es schon andeutet im Stile der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Und was wäre eine solche Sendung ohne eine heikle Prüfung? Die Kandidaten Candy, Opa Ronald und Uff müssen sich in eine extrem volle U-Bahn drängeln. Das gelingt zumindest den ersten beiden Teilnehmern unter größtem Körpereinsatz. Anschließend versichern die beiden Moderatoren der Sendung, dass die BVG alles daran setzt, dass solche Szenen in Zukunft im echten Leben nicht mehr – oder zumindest nur noch selten – vorkommen.