Vor der mit Spannung erwarteten Abstimmung über das Rentenpaket im Bundestag wirbt Jan-Marco Luczak (CDU) für Zustimmung. Der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin in der Unionsfraktion und Abgeordnete aus Tempelhof-Schöneberg kündigte gegenüber der Berliner Morgenpost an, bei der namentlichen Abstimmung „aus staatspolitischer Verantwortung für unser Land“ mit Ja zu votieren – und warnte vor einer Regierungskrise, sollte das Rentenpaket scheitern.

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„Die Last der Verantwortung wiegt schwer auf den Schultern“, sagte Luczak. „Deutschland braucht dringend strukturelle Reformen, wenn wir unseren Wohlstand langfristig sichern wollen.“ Außerdem brauche die Bundesrepublik politische Stabilität sowie eine handlungsfähige Regierung, gerade mit Blick auf Putins Russland und Trumps USA. „Deutschland und Europa sind auf politische Stabilität und die Führungskraft des Bundeskanzlers Friedrich Merz angewiesen“, begründet der CDU-Mann seine Zustimmung zum Rentenpaket.
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Zwingend sei für ihn aber, dass Reformen auch wirklich kommen und nicht auf die lange Bank geschoben werden: „Bei der Rente wird die Rentenkommission die notwendigen Vorschläge unterbreiten. Ich habe Vertrauen in den Bundeskanzler und unseren Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn, dass beide alles tun werden, um diese dann auch durchzusetzen“, sagte Luczak der Berliner Morgenpost.
An der Reformwilligkeit der SPD könne man allerdings berechtigte Zweifel haben, kritisierte er den Koalitionspartner. Umgekehrt sei für ihn aber völlig klar: „Mehrheiten jenseits der SPD, um die notwendigen Reformen bei der Rente, bei der Migration, bei der Abschaffung des Heizgesetzes und in vielen anderen Bereichen durchzusetzen, sehe ich nicht. Nicht in einer Minderheitsregierung und erst recht nicht nach einer Neuwahl“, warnte Luczak vor einer Ablehnung des Rentenpakets. Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas hatte zuvor mit einem Bruch der Koalition für den Fall gedroht, dass das Rentenpaket nicht durch den Bundestag kommt.






