Die Lufthansa-Tochter Eurowings weitet ihr Engagement am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) aus. Ab Sommer 2026 kommen gleich mehrere neue Direktverbindungen hinzu, darunter London, Lissabon und Sarajevo. Auch beliebte Ferienregionen rund ums Mittelmeer sollen künftig häufiger erreichbar sein. Für den Hauptstadtflughafen ist der Ausbau ein wichtiges Signal.

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Konkret sollen stationierte Flugzeuge von sieben Maschinen auf neun aufgestockt werden. Eurowings konzentriert sich bei dem Ausbau besonders auf die internationale Anbindung. Wie die Airline am Dienstag mitteilte, wird London Heathrow künftig bis zu zwölfmal pro Woche angeflogen, Lissabon bis zu dreimal. Auch die bosnische Hauptstadt Sarajevo kommt neu hinzu. Dazu nimmt Eurowings mehrere klassische Sommerziele ins Programm auf: Olbia auf Sardinien, Neapel und die nordgriechische Hafenstadt Kavala stehen erstmals im Flugplan.

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Parallel erhöht die Airline die Frequenzen auf beliebten Strecken. Mallorca erhält sechs zusätzliche wöchentliche Verbindungen. Auch nach Stockholm, Zürich, Split, Faro, Bilbao, Göteborg, Helsinki und Larnaca soll es künftig häufiger gehen.

„Klares Bekenntnis zur Hauptstadtregion“: Flughafenchefin lobt Ausbau des Eurowings-Angebot

Eurowings-Chef Jens Bischof begründet den Ausbau mit der großen Nachfrage und politischen Rahmenbedingungen. „Mit unseren neuen Verbindungen stärken wir unsere Präsenz in der Hauptstadt. Wir investieren bewusst in den Standort BER, weil wir das Potenzial der Region sehen und den Menschen in Berlin und Brandenburg ein noch vielfältigeres europäisches Netzwerk bieten wollen“, sagt er.

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Auch Flughafenchefin Aletta von Massenbach wertet die zusätzlichen Flugzeuge als deutliches Signal der Lufthansa Group: „Wir freuen uns über den deutlichen Ausbau des Angebots von Eurowings am BER. Mit zwei zusätzlich stationierten Flugzeugen bekräftigt Eurowings ihr klares Bekenntnis zur Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Dieser Schritt unterstreicht die Attraktivität des Standorts und unsere enge strategische Partnerschaft mit der Airline.“

Burkhard Kieker, Chef der Tourismusorganisation visitBerlin, lobt insbesondere die stärkere Anbindung an große europäische Metropolen. Das erweitere nicht nur die Reisemöglichkeiten für Berlinerinnen und Berliner, sondern mache die Stadt auch für internationale Gäste besser erreichbar.