Die Berliner Feuerwehr war am Freitagnachmittag mit 95 Einsatzkräften im U-Bahnhof Schloßstraße in Steglitz im Einsatz. Dort kam es nach Angaben der Feuerwehr zu einer starken Rauchentwicklung. „Wir haben die Brandbekämpfung sofort eingeleitet“, sagt Feuerwehrsprecher Carsten Mohr der Berliner Morgenpost. „Es gibt keine verletzten Personen, der Bahnhof wurde rechtzeitig geräumt.“

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Wie die BVG am Samstagmorgen mitteilte, fährt die U9 mittlerweile wieder bis zum Bundesplatz. Zwischen Bundesplatz und Rathaus Steglitz müsse die Linie aufgrund der Brandschäden weiterhin unterbrochen bleiben. Fach- und Sicherheitsexperten seien vor Ort und prüften das weitere Vorgehen. Es seien umfangreiche Schäden an den Kabeltrassen festgestellt worden, hieß es. „Wir müssen aktuell davon ausgehen, dass die Unterbrechung noch mehrere Tage andauern wird“, sagte eine Sprecherin. Zwischen der Berliner Straße und Walther-Schreiber-Platz ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die Suche nach dem Brandherd gestaltete sich nach Angaben des Feuerwehrsprechers als kompliziert. Zur Stunde habe die Rauchentwicklung nachgelassen, man sei an einigen Stellen auch bereits bei den Nachlöscharbeiten, den genauen Brandherd habe man aber noch nicht entdeckt. „Nach Gesprächen mit der BVG wurde der Brandherd in einem Technikraum auf der Bahnhofsebene entdeckt“, sagte Mohr dieser Zeitung.
Am Abend gegen 18 Uhr hatte die Feuerwehr die Einsatzkräfte auf 15 Feuerwehrleute reduziert, die Einsatzstelle sollte kurz darauf an die BVG und ein Fachkommissariat für Brandermittlungen übergeben werden.

Auch für Fußgänger kein Durchkommen auf der Schloßstraße
Julius und Ewa hatten sich um 14.45 Uhr auf der Schlossstraße zum Shoppen verabredet. „Die ganze Straße ist abgesperrt , vom Bierpinsel bis zum Rathaus Steglitz - sogar der Fußweg „, sagt Julius. Die Polizei lasse niemanden durch, berichten die beiden Mittzwanziger. „An allen Eingängen des U-Bahnhof Schlossstraße, der sehr viele Eingänge hat, stehen zudem Polizisten, auf der gesperrten Straße zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge. „Dann haben wir gerochen, dass es irgendwo brennt. Rauch gesehen hat man allerdings nicht“ sagt Ewa.







