Nach den tödlichen Schüssen auf einen 29-Jährigen vor einem Imbiss in Lichtenberg ist der mutmaßliche Täter gefasst. Zielfahnder des Berliner Landeskriminalamts hätten den gesuchten 65-Jährigen am Mittwoch festgenommen, teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit.

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Der mutmaßliche Täter sei gegen 17.10 Uhr am Berliner Hauptbahnhof eingetroffen und habe sich den dort auf ihn wartenden Beamten gestellt, hieß es – ohne weitere Details, woher der Mann kam. Offenbar war der Fahndungsdruck zu groß. „Er wusste, dass er gesucht wird“, sagte Alan Bauer, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstagvormittag. Der Festgenommene soll noch am Donnerstag einem zuständigen Richter zur Haftbefehlsverkündung vorgeführt werden.
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Schüsse in Lichtenberg: 29-Jähriger starb wenige Tage nach der Tat
Die Schüsse waren in der Nacht auf den 15. November vor einem Imbiss an der Franz-Jacob-Straße abgegeben worden. Ein 29-Jähriger wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und starb dort drei Tage später, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte. Ein 28-Jähriger wurde ebenfalls verletzt.
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Zu den Hintergründen der Tat liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Der mutmaßliche Täter war nach intensiven Ermittlungen einer Mordkommission identifiziert worden und wurde dann mit Lichtbild gesucht. Es werde davon ausgegangen, dass der Mann weiterhin bewaffnet und gefährlich sei, hatte es im Zuge der Fahndung geheißen.
jst/psi/dpa





