Am Sonntagnachmittag war die Fernwärmeversorgung für den Berliner Südwesten unterbrochen. Betroffen waren die Bereiche Lichterfelde, Steglitz, Zehlendorf, Dahlem, Friedenau und Schmargendorf. Ursache für die vorübergehende Unterversorgung war laut „B.Z.“ unter Berufung auf die Berliner Energie- und Wasserbetriebe (BEW) ein Ausfall der Erzeugungsanlage inklusive der Heizungspumpen.

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„Daher mussten zunächst die Reserveanlagen angefahren werden. In Verbindung mit der hohen Wärmelast bei niedrigen Außentemperaturen kam es in der Folge vorübergehend zu einer Unterversorgung in diesem Bereich“, erklärte BEW-Sprecher Jannes Schwentu gegenüber der Zeitung.

BEW meldet Entwarnung: Versorgung wiederhergestellt

Am Sonntagabend lief die Versorgung für Heizung und Warmwasser wieder an. Auf der Seite von BEW (Berliner Energie und Wärme) hieß es: „Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen kann es jedoch noch ein wenig dauern, bis sich die Temperaturen an allen Stellen des Netzes vollständig normalisiert haben.“

Die BEW versorgt in der Hauptstadt insgesamt rund 700.000 Wohnungen sowie etwa 8000 weitere Gebäude – darunter Schulen, Kliniken und Gewerbeobjekte – mit Fernwärme. Erst am vergangenen Freitag hatte ein Rohrschaden in großen Teilen von Mitte und Moabit für eine Unterbrechung gesorgt.

BMO/dw