Bei einem Unfall in Berlin ist ein 19-Jähriger tödlich verunglückt, sein 20-jähriger Beifahrer schwebt in Lebensgefahr. Der Carsharing-Wagen war kurz nach Mitternacht am Dienstag, 11. November, auf dem Blumberger Damm in Biesdorf unterwegs. Auf der Höhe des Sicherstellungsgeländes der Berliner Polizei kam es dann zu dem schweren Unfall, wie die Polizei am Dienstagmittag mitteilte.

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Der Fahrer, der seinen Führerschein erst vor Kurzem gemacht haben soll, erlag noch in der Nacht am Unfallort seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Wie Zeugen laut „B.Z.“ gesehen haben wollen, soll das Auto mit mehr als 200 km/h unterwegs gewesen sein. Die Polizei sprach von „überhöhter Geschwindigkeit“. Ein an einer Tankstelle stehender Streifenwagen der Polizei hätte den deutlich zu schnell fahrenden Wagen bemerkt, berichtet die Zeitung weiter.

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Hinter der Kreuzung Blumberger Damm Ecke Cicilienstraße soll der junge Fahrer dann die Kontrolle über das Auto verloren haben. Der Audi prallte gegen den Bordstein und danach gegen zwei Bäume auf dem Mittelstreifen der Fahrbahn.

Durch die enorme Wucht des Aufpralls soll sich der Unfallwagen beinahe komplett zerlegt haben. Die Trümmer lagen einige Meter von dem Fahrzeug entfernt auf und neben der Straße: Das Auto blieb auf der Seite liegen, der Motorblock soll etwa 20 Meter weit geflogen sein und das Dach stark eingebeult. Beide Insassen waren zunächst in dem Fahrzeug eingeklemmt.

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Die Feuerwehr war anschließend mit 28 Einsatzkräften vor Ort, auch die Freiwillige Feuerwehr Hellersdorf unterstützte die Rettungsarbeiten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte sollen beide Männer in dem Wagen noch geschrien haben, sie wurden mit einem Schere und einem Spreizer aus dem demolierten Audi befreit. Der Beifahrer soll mehrere Knochenbrüche erlitten haben und unter ärztlicher Begleitung ins Unfallkrankenhaus Marzahn gebracht worden sein. Der Fahrer verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort.

Der Blumberger Damm wurde auf Höhe der Unfallstelle anschließend bis 8 Uhr morgens gesperrt. Nun hat ein Unfallforschungsteam der Polizei die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen. Dabei soll auch der Ablauf der Ereignisse rekonstruiert werden.