In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind Teile eines frisch installierten Drehkreuzes im Zaun um den Görlitzer Park entwendet worden. Das Kreuz, das den Zugang zum Park regelt, war erst am Mittwoch aufgestellt worden. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ berichtet. Die zuständige Senatsverwaltung teilte demnach mit, dass die laufenden Baumaßnahmen wie geplant und in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden fortgesetzt würden.

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Bis zum Ende des Jahres sollen die Arbeiten, gegen die es seit Jahren viele Proteste gibt, fertig sein. Zuletzt wurden im Oktober an einem großen Eingang an der Lübbener Straße neue Pfosten für ein Tor gemauert. An der Wiener Straße begrenzt ein neuer Metallzaun die Gebüsche am Rand des Parks über einige hundert Meter. 

Künftig soll der Park nach den Plänen des Senats nachts verschlossen werden, um den ausufernden Drogenhandel und andere Kriminalität auf dem großen Gelände einzudämmen. Die geplanten Schließzeiten sind im Winter zwischen 22.00 und 6.00 Uhr, im Sommer erst ab 23.00 Uhr. 

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Laut der Ausschreibung sind 16 Tore aus Stahl geplant, dazu acht große Drehkreuze in „vandalismussicherer Ausführung“. Außerdem sollen 300 Meter Zäune ergänzt werden: Sie schließen Lücken der schon auf zwei Kilometer stehenden Mauern und Zäune. Manche Anwohner, linke Initiativen und die Grünen im Bezirk sind gegen die Schließung, weil sie eine weitere Verdrängung der Drogenkriminalität in die umliegenden Wohnquartiere befürchten.

hch/dpa