In der Nacht zu Freitag sind auf das Berliner Büro der Musikerin und Unternehmerin Shirin David Schüsse abgefeuert worden. Nach Informationen der „Bild“ ereignete sich der Vorfall gegen 00.50 Uhr im Stadtteil Schöneberg, als unbekannte Täter drei Projektile auf die Glastür des Gebäudes an der Kurfürstenstraße feuerten. In dem Büro haben sowohl die Musikerin als auch ihr Management ihren Sitz. Verletzt wurde niemand. Ein Sprecher der Polizei hatte gegenüber der Berliner Morgenpost bestätigt, dass Ermittlungen nach den Vorfällen aufgenommen wurden.

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Am Sonntag meldete sich die Rapperin in ihrem exklusiven Broadcast-Channel auf Instagram erstmals zu Wort und zeigte sich entschlossen. In einer Nachricht an ihre Follower bedankte sie sich laut „Bild“ für die überwältigende Anteilnahme und erklärte, Berlin für einige Tage verlassen zu haben, um zur Ruhe zu kommen. Gleichzeitig machte sie deutlich: „Ich lasse mir meine Stimme nicht nehmen. Ich werde niemals aufhören, laut und unbequem zu sein.“
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Darüber hinaus richtete Shirin David klare Worte an die unbekannten Täter und deutete an, möglicherweise zu wissen, wer hinter dem Angriff stecken könnte. Vor allem kritisierte sie die Behauptungen, die Tat sei inszeniert worden: „Wenn du jemanden schon auf unser Büro schießen lässt, dann hab‘ auch die entsprechende Haltung, dahinterzustehen.“
Nach Recherchen von Bild wurde Shirins Manager nur 15 Minuten vor dem Angriff am Tatort gesehen. Ob die Attacke ihm oder der Künstlerin selbst galt, ist bislang unklar. Ermittler prüfen demnach mögliche Zusammenhänge zwischen dem Vorfall und einer anderen Rapperin: Loredana, die in den letzten Wochen mehrfach öffentlich gegen Shirin David und deren Management verbal ausgeteilt haben soll.
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Die Berliner Polizei war am Freitagmorgen durch Zeugen alarmiert worden und fand vor Ort die beschädigte Glastür sowie Projektile. Laut einer Sprecherin gehen die Beamten derzeit von Schusswaffengebrauch aus und ermitteln wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie Sachbeschädigung. Die Hintergründe und mögliche Täter sind aktuell noch unklar.
Der Anwalt von Loredana erklärte auf Bild-Anfrage, die Rapperin werde sich dazu derzeit nicht äußern und sich gegebenenfalls gegen Vorwürfe verteidigen, sollte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Die Polizei prüft nun laut Bild mögliche Motive und Zusammenhänge.
BM









![„In den vergangenen Jahren hatten Auftritte von abgehalfterten Künstlern [...] eine öffentliche Debatte über das Niveau der Veranstaltung ausgelöst“, schreibt der Tagesspiegel 2011. Es war also fünf vor zwölf. Udo Jürgens (hier bei einem späteren Auftritt) und Die Scorpions waren die Antwort des Veranstalters auf die kritischen Stimmen. Udo Jürgens bekommt in Klagenfurt eine Dauerausstellung](https://img.sparknews.funkemedien.de/409635613/409635613_1753882736_v16_9_1200.jpeg)





