Die Zeiten des Platzmangels in Berliner Kitas sind offenbar vorbei: In der Hauptstadt ist die Zahl der betreuten Kinder erneut gesunken, während gleichzeitig die Zahl der genehmigten Plätze in Kindertagesstätten nach oben ging, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Demnach wurden am Stichtag 1. März 2025 knapp 166.500 Kinder in Berliner Kindergärten betreut. Ein Jahr zuvor waren es noch gut 3.000 mehr und noch mal rund 2.200 mehr im März 2023.

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Demgegenüber standen am 1. März 2025 mehr als 197.700 genehmigte Kita-Plätze – rund 4.400 mehr als im März 2023. Damit waren Anfang März mehr als 30.000 Kita-Plätze in Berlin frei. Auch die Zahl der Kindergärten insgesamt ist in der Hauptstadt seit 2023 stetig gewachsen.
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In Brandenburg ist die Entwicklung ähnlich, auch hier gibt es immer mehr freie Kita-Plätze. Anfang März 2025 kamen auf rund 197.200 Kita-Kinder knapp 231.300 Kita-Plätze – also ein Überschuss von etwa 34.000 Plätzen. Zwei Jahre zuvor gab es in Brandenburg etwa 26.000 Plätze mehr als Kinder in den Einrichtungen.
Dass es mehr Plätze als betreute Kinder gibt, ist nicht ungewöhnlich – es werden aber immer mehr. So gab es vor gut zehn Jahren, im März 2016 in Berlin noch 12.500 freie Plätze, in Brandenburg 17.300. Zudem schwanken die Belegungszahlen über das Jahr. In der Regel sind im Frühjahr mehr Kinder in den Kitas als zu anderen Zeitpunkten des Jahres. Nachdem im Sommer viele Kinder die Kitas in Richtung Schule verlassen, werden die freien Plätze Stück für Stück wieder nachbesetzt.
jst/dpa





