Liebe Leserin, lieber Leser,
manchmal fragt man sich ja, ob in Frankfurt bei der DFL jemand im Feierabendmodus einfach auf „zufällig verteilen“ geklickt hat. Zwei Heimspiele der Berliner Profivereine am selben Tag – das hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben. Schon das allein ist spannend genug. Aber dann kommen am Samstag auch noch die Anhänger von Dynamo Dresden vorbei, also jene Fanszene, bei der selbst erfahrene Polizisten lieber noch einmal den Helmriemen prüfen.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Das Ergebnis: eine Stadt im Ausnahmezustand. Das ist kein Spielplan, das ist ein Sicherheitsrisiko mit Ansage. Feiertage hin, Pokaltermine her – irgendwer hätte merken müssen, dass man so einen Doppel-Heimspieltag in Berlin einfach lässt.
Auch interessant
Die Polizei darf also wieder zeigen, was sie kann: Nerven behalten, Kräfte bündeln, Schichten tauschen. 1000 Einsatzkräfte im Olympiastadion, 200 an der Alten Försterei, Verstärkung aus halb Deutschland – und das alles zu hohen Kosten für Steuerzahler und mit erheblicher Belastung für Einsatzkräfte und Anwohner.
Bleibt die Erkenntnis: Zwischen Reformationstag und Allerheiligen hat die DFL ihr eigenes kleines Wunder geschaffen – das der Terminierung. Oder, um es klar auszudrücken: Da hat jemand einfach mal richtig schönen Mist zusammengeplant.
Lesen Sie hier zum Thema Sport in Berlin:
Ihr Berlin-Tipp
Wo schmeckt der Kaffee am besten? In welchem Kiezversteck gibt es das beste Feierabendbier? Und wo zeigt sich Berlin von seiner schönsten, schrulligsten oder überraschendsten Seite? Alles wichtige Fragen, die Sie nun beantworten können. Der heutige Tipp kommt von Malte aus Mitte:
„Mitten in Berlin und trotzdem ganz ruhig: Im Köllnischen Park hinter dem Märkischen Museum vergesse ich jedes Großstadtchaos. Alte Bäume, Spreeblick und kaum Touristen – perfekt für eine kleine Pause oder einen Spaziergang in der Mittagspause.“
Und jetzt sind Sie gefragt: Schreiben Sie mir Ihren ganz speziellen Tipp – ob Lieblingsplatz, Geheimadresse oder Alltagsflucht – an spaeti@morgenpost.de. Ihre Einsendungen stelle ich hier im Newsletter vor.
Jetzt den „Morgenpost Späti“ abonnieren
Sie möchten diesen Newsletter lieber als Mail in Ihr Postfach bekommen? Dann einfach hier entlang.
Jetzt kommt noch Kasupke ...
... der Martin Luther statt Halloween gefeiert hat:
„Gestern war nich nur det omnipräsente Halloween, sondan Reformationstach. In vielen Bundesländan een Feiatach, völlich zu Recht zu Ehren von Martin Luther. Ooch in Brandenburch. Ick würde mir wünschen, det wa statt der albanen Kürbisse und dem Jruselquatsch lieba den jroßen Reformator Luther feian, der mutich den Ablasshandel der Kirche anjeprangert hat. Deutsche Jeschichte lässt sich alladings konsumtechnisch nich so jut vamarkten.“

Und damit schließt der Späti für heute. Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie Fragen, Tipps oder Lieblingsorte haben. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße!
Ihr Pascal Biedenweg
Gefällt Ihnen dieser Newsletter? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter.






