Zum Artikel „Mehr Leihfahrräder in Berlin: Voi kommt, Nextbike geht noch nicht“ vom 30. Oktober
Warum wird die von den Grünen ausgerufene Verkehrswende, das heißt mögliches Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV und alternative Verkehrsmittel, nicht gestoppt beziehungsweise korrigiert. Jetzt sollen weitere Tausende Leihfahrräder in den innerstädtischen Verkehr gebracht werden. Nun wird zugesagt, dass die schon lange bekannten Probleme, das heißt liegengelassene und wild geparkte Fahrräder auf den Gehwegen, durch strengere Organisation reduziert werden sollen. Das wilde und unkontrollierte Fahrverhalten der Radfahrer/innen wird sich wohl nicht ändern. Reicht es nicht, wenn Gehwege auch durch unzählige Bauprojekte schon stark eingeschränkt sind. Vor allem für uns ältere Menschen, aber auch für Kinder werden die Gehwege nun noch gefährlicher.
Frank Petzsch, per E-Mail
Ich habe vor lauter Schreck mein Frühstücksbrötchen verschluckt. An welchem Idioten, Verzeihung, meinte natürlich Ideologen, ist denn diesmal „Kohle“ über den Tisch gegangen. Wir haben doch jetzt schon genug Fahrräder auf der Straße herumliegen. Jetzt muss ich ja noch mehr Fahrräder beiseiteschieben oder ins Gebüsch befördern.
Jean Dörnbrack, per E-Mail
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Ihr Völker der Welt schaut auf diese seltsame Stadt, denn nirgends gibt es im Stadtbild so viel Schrott wie in Berlin! E-Scooter, E-Bikes und Carsharing-Autos werden hier per App angeboten, weil andere Städte sie nicht haben wollen. Blinde und sonst wie behinderte Ureinwohner verlassen schon jetzt diese Hauptstadt des Mülls, weil sie nicht darüber fallen wollen. In Kürze werden sich ihnen dann all jene Vernünftigen anschließen, die hier dem alltäglichen Kugelhagel entgehen wollen. Übrig bleiben werden dann gewiss diejenigen, die im einstigen Reichstagsgebäude für das Chaos die Verantwortung tragen. Viel Vergnügen mit all den Misthaufen!
Peter Knief, per E-Mail
Kurfürstendamm / Olivaer Platz, auf dem Gehweg, rutschte mir eine Tasche von der Schulter. Bei einem Schritt zur Seite, um diese aufzuheben, rauschte ein erwachsener Fahrradfahrer in vollem Tempo an mir vorbei. Als Entschuldigung bekam ich den Stinkefinger gezeigt. Glanzleistung!
Renate Gerhardt, per E-Mail
Zur Berichterstattung zum fünfjährigen BER-Jubiläum
Zum Artikel „der beste Flughafen, den Berlin je hatte“ gibt es nur eine Antwort: Den besten Flughafen, den Berlin hatte, hat man uns weggenommen. Er war in Tegel, war angeblich zu alt, zu laut und zu klein. Er hat aber funktioniert! Er war unser Eingang zur Stadt, man war sofort zu Hause.
Reiner Kube, per E-Mail
Wer Tegel zurückwill, ist stur und rückwärtsgewandt. Klar, es ist nicht alles perfekt beim BER. Aber wer die Verkehrsanbindung vom BER kritisiert und gleichzeitig Tegel favorisiert, der argumentiert nicht sachlich. Von vielen Standorten in Berlin war Tegel noch schlechter zu erreichen, höchstens man wohnte am Hauptbahnhof beziehungsweise im Umfeld von Tegel. Zwei Stunden vor Abflug muss man auch in Hamburg, Hannover und sonstigen Flughäfen sein. Lange Wege? Ja logisch bei einem großen Flughafen mit vielen Gates. Etliche Flughäfen haben noch längere Wege, wie zum Beispiel Palma. Wenige Sitzgelegenheiten – ja. Aber das scheint das Problem aller Flughäfen zu sein, zumindest derer von denen wir schon geflogen sind. Mit den Koffern hatten wir keine Probleme, waren am Self-Check-in. Und wo sieht man eine Schlange der Koffer, die in die Nachkontrolle kommen?
Mandy Schild, über Facebook
Mal davon ab, dass der BER aktuell gerade erst wieder weltweit ausgezeichnet wurde, 80 Prozent aller Kontrollstellen inzwischen die neuen CT-Scanner haben (weltweit vermutlich (fast) einmalig) – und nicht zuletzt mittlerweile auch als 4-Sterne-Airport ausgezeichnet wurde. Immer, wenn ich geflogen bin, lief alles reibungslos und schnell. Wenn Flieger schon vor dem Flug zu spät auf dem Airport landen, kann der Airport nichts für den verspäteten Abflug, im Gegenteil, selbst dann war der Turnaround extrem schnell vom Bodenpersonal!
Matthias Knorr, über Facebook
In fünf bis zehn Minuten Gepäckabgabe über den Self-Service und Security Check klappt dort eigentlich immer. Der letzte nicht pünktliche Flug ist über zwei Jahre her. Einzig die Gepäckrückgabe dauert oft zu lang, da sind allerdings die Dienstleister der Airlines verantwortlich. Wer den Flughafen BER für schlecht hält, kennt halt keine anderen, weil er nicht oder höchst selten fliegt. Letzte Woche in Lissabon allein 85 Minuten Wartezeit, um die Koffer abzugeben. Frankfurt ist oft ein einziges Chaos, Düsseldorf ist mit Gepäck meist furchtbar.
Dennis Buchner, über Facebook
Wir fliegen regelmäßig von Sydney nach Berlin. Es ist jedes Mal ein Gefühl, als wäre man in einer Kleinstadt gelandet
Ob das nun die Freundlichkeit der Mitarbeiter ist, fehlende Möglichkeiten wegzukommen (Bahn? Bus?), ewiges Warten auf die Koffer oder kaum Shops (wer braucht einen Lamy Shop im internationalen Terminal?). Dafür gibt es frühmorgens nur ein einziges Café für alle. Wenn man Zwischenstopp in Doha oder Singapore hat – gar kein Vergleich!
Anke Stoge, über Facebook
Provinzflughafen, bei dem man länger auf seinen Koffer wartet, als der Flug dauert. Dazu keine Anschlüsse in alle Welt. Man muss immer noch über Frankfurt oder München fliegen. Unwürdig für eine Hauptstadt!
Uwe Stolpe, über Facebook



