Das Silvester-Hickhack in Berlin geht weiter: Jetzt liegen plötzlich zwei Konzepte vor. Nachdem die traditionelle ZDF-Party von der deutschen Hauptstadt nach Hamburg zieht, weil die Landesregierung kein Geld mehr gibt, hat ein Bündnis von Kulturschaffenden eine Großdemonstration mit 100.000 Teilnehmern sowie Feuerwerk und Riesenrad angekündigt. Die Kundgebung ist auch schon bei der Polizei angemeldet. Doch auch das Land Berlin hat einen Plan. Den erarbeiteten die Event-Profis von „Kulturprojekte“ im Auftrag des Senats.

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Laut der Ausschreibung, die der Zeitung „B.Z.“ vorliegt, kalkuliert man mit 20.000 Besuchern. Es soll einen DJ geben und als Höhepunkt ein Feuerwerk mit einer Dauer von zehn Minuten – inklusive Laserprojektionen auf die Fassade des Brandenburger Tors. Die Party soll ab 20 Uhr starten. Getränke sollen zu angemessenen Preisen angeboten werden.

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In der Ausschreibung werden auch Sicherheitsdetails beleuchtet. Es soll 24 Kontrollstellen geben. Ordner dürfen keine Kleidungsstücke tragen, die negative Assoziationen auslösen (z. B. Springerstiefel, Bomberjacken), auch eine private Handynutzung ist verboten.

Es gibt nun zwei Silvester-Konzepte, die gegeneinander konkurrieren. Eins steht bislang fest: Egal, welche Veranstaltung – der Eintritt wird kostenlos sein.