Die Ehrenamtlichen des Jahres 2025 im Berliner Sport sind gekürt worden. Platz eins der besonders engagierten Ehrenamtler geht an die gerade mal 19 Jahre alte Lykka Maibaum vom Fußballverein FSV Hansa 07. Mehrmals pro Woche steht sie im Kreuzberger Wrangelkiez auf dem Trainingsplatz und trainiert die D1-Juniorinnen des Vereins. Der Landessportbund argumentiert, Lykka zeige mit Herzblut und unermüdlichem Einsatz beispielhaft, wie bei Empowerment, Mädchen-Förderung, Kiez-Kickings und Feriencamps neue Wege beschritten werden können. Die 19-Jährige erhält 1500 Euro Preisgeld für ihr Engagement.

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Platz zwei des Wettbewerbs geht an Stephan Oertel, Schiedsrichterobmann, Ausbildungsleiter und Wettkampfrichter beim Berliner Schwimm-Verband e. V. Mit Fachwissen, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein engagiere er sich für die Weiterentwicklung des Sports, erklärte der Landessportbund. Mehr als 1000 Kampfrichterinnen und Kampfrichter seien in den 33 Jahren seines ehrenamtlichen Wirkens ausgebildet und viele junge Menschen in wichtigen Werten wie Verlässlichkeit und Teamgeist gestärkt worden. Der zweite Platz ist mit 1000 Euro dotiert.

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Den dritten Platz und die damit verbundenen 500 Euro sichert sich Annika Waligora von der Turngemeinde in Berlin 1848 e. V. Seit bereits 18 Jahren engagiert sie sich mit zwölf Wochenstunden als Übungsleiterin im Kindersport. Sie trainiert die Kinder in Artistik, Akrobatik, Kindertanz und auf dem Einrad.

Wegner lobt Engagement für die Sportmetropole Berlin

Die Preisverleihung fand am Dienstagabend im Roten Rathaus statt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Landesportbund-Präsident Thomas Härtel und Frederic Roßbeck, Vorstandsvorsitzender der Feuersozietät Berlin Bandenburg Versicherung, ehrten die Gewinnerinnen und Gewinner. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden in einer Wahl mittels öffentlicher Beteiligung und die Stimmen einer fachkundigen Jury ermittelt.

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Kai Wegner erklärte, das Ehrenamt sei Rückgrat und Seele der Sportmetropole Berlin. „Tausende Berlinerinnen und Berliner engagieren sich tagtäglich mit Herzblut in unseren Sportvereinen“, sagte der Regierender Bürgermeister. „Ohne ihren Einsatz gäbe es keine lebendige Vereinslandschaft, keine Nachwuchsförderung und keine sportliche Vielfalt, die Berlin so einzigartig macht.“

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, dankte allen, die sich im Sport engagieren „aus vollem Herzen“. Die Auszeichnung der Feuersozietät Berlin-Brandenburg und des Landessportbunds Berlin fand bereits zum zehnten Mal statt. Damit soll herausragendes Engagement in den Berliner Sportverbänden und -vereinen geehrt werden.

BM/lau