Zum Artikel: „Investor und Stadt zeigen Zuversicht für den Baustart von Pankower Tor“ vom 24. September

Die Geduld des Herrn Krieger ist bewundernswert. 15 Jahre hat der Investor bereits auf die Genehmigung für den Start seines so dringend benötigten Projektes gewartet. Ein komplettes Wohngebiet mit 2000 Wohnungen in Pankow soll nach seinen Vorschlägen gebaut werden. Doch nun stellt sich dem „Pankower Tor“ nach den Hürden diverser Ämter auch noch die seltene Kreuzkröte in den Weg. Da möchte man doch glatt selbst bei der Umsiedlung der geschützten Tiere zur Hilfe eilen, zumal Herr Krieger bereits ein Quartier für sie erworben hat. Dass es mit dem nun endlich priorisierten „Pankower Tor“ laut Baustadtrat und Umweltstadträtin trotz allem „zeitnah“ vorangehen soll, klingt da irgendwie schon märchenhaft. Wie auch immer, das Projekt macht Hoffnung, mehr Hoffnung als das jüngst von den Grünen vorgeschlagene „Bezahlbare Mieten-Gesetz“. Komplizierter geht es kaum noch und benötigt ein eigenes Landesamt mit 50 Mitarbeitern. Möge das neue Amt dann wenigstens genauso bezahlbar sein wie die angestrebten Mieten.

Norbert Gürtler, per E-Mail

Zum Artikel: „Darf man mit Untermiete Geld verdienen?“ vom 25. September

Das ist Alltag in Berlin, ich habe es selbst erlebt. Meine Enkeltochter hat ein dreiviertel Jahr einen Tausender bezahlt, statt der eigentlichen Miete für eine Ein-Raumwohnung. Aber zumindest ist es dann, wie in Aussicht gestellt, in einem Mietvertrag geendet.

Bernadette Schönlein, via Facebook

Das ist doch gängige Praxis in ganz Deutschland und besonders in Studenten WGs. Aber wer soll das kontrollieren, ob alles mit rechten Dingen zu geht?

Michael Lange, via Facebook

Es gibt doch extremen Bedarf, laut FDP regelt der Markt alles.

Carsten Häcker, via Facebook

Vor vielen Jahren war ich als Student ein Jahr im Ausland und habe meine Zwei-Zimmer-Wohnung in Berlin untervermietet für die Zeit. Es waren noch zu D-Mark-Zeiten. Ich habe damals 100 Mark auf die normale Miete für die Nutzung der kompletten Einrichtung draufgeschlagen und dabei sogar ein schlechtes Gewissen habt. Man hatte mir aber gesagt, dass das so üblich ist. Was da heute abläuft, ist einfach unglaublich. Skrupelloser geht es nicht mehr.

Frank Barthel, per E-Mail

Zum Artikel: „Wir brauchen ein Pflegegeld 2.0“ vom 24. September

Der Herr Fichtmüller hat vollkommen recht. Das sind auch die Themen der normalen Bevölkerung, aber es will eben keiner von den verantwortlichen Politikern diese Probleme ernsthaft umsetzen. Alles nur leere Versprechen, ja einfach nur Phrasen, man sieht es ja bei den Haushaltsberatungen im Bundestag, fast leere Sitze, wahrscheinlich kein Interesse, obwohl wir ja diese Politiker für unsere Interessen gewählt haben. Es wird auch an Geld hapern, wir können den Euro nur einmal ausgeben, zurzeit mehr für Rüstung und Kriege. Für die Bevölkerung ist kein Geld da, obwohl es sehr gebraucht wird.

Uwe Schumann, per E-Mail

Zum Artikel: Warnung: „Lachgas kann im Müll explodieren“ vom 25. September

Wenn für jeden Lachgasbehälter 5 Euro Pfand verlangt würden, landeten sie ganz sicher nicht im Müll. Erziehung läuft eben im Notfall immer über das Portemonnaie.

Heide Binner, per E-Mail

Pfand auf die Dinger einführen, dann landen die schon mal nicht im Restmüll.

Marion Blum, via Facebook

Zum Artikel: „Berliner gewinnt 120 Millionen Euro im Jackpot. Was sich davon alles kaufen ließe“ vom 25. September

Er oder Sie können machen, was sie wollen mit dem Gewinn. Denn schließlich hat er oder sie gewonnen. Und nicht die anderen. Vielleicht geht es ihm nicht so gut, wie andere Menschen. Und der Gewinner oder die Gewinnerin muss erst mal andere Sachen bezahlen. Und möchte sich auch einen Traum erfüllen. Und außerdem geht es niemanden etwas an, was er oder sie mit dem Gewinn vorhat.

Jessica Jahn, via Facebook

Zum Artikel: „ZDF-Silvesterparty geht von Berlin nach Hamburg“ vom 25. September

Bloß gut. Ich hatte nie das Bedürfnis, mir die Menschenmassen anzutun. Und man sollte mal nachdenken, dass man diese Veranstaltung als deutscher Zuschauer gleich dreifach finanziert. 1. über die GEZ, 2. über Steuergelder, die die Stadt zuschießt und 3. mit dem Kauf der Eintrittskarte.

Karsten Tengg, via Facebook

Gut, dass wir endlich Ruhe haben! Vielleicht gibt es so weniger Schmutz und weniger Randale. Soll das Hamburg gern haben.

Monika-Andreea Hondru, via Facebook

Zum Artikel: „Vergleichsarbeiten: So schneiden Berliner Schüler ab“ vom 16. September

Ich bin der Meinung dass es auch ganz stark auf Lehrerinnen und Lehrer ankommt den Stoff interessant zu vermitteln. Gerade im Fach Mathematik hatte ich selbst kein Talent, genauso aber nicht die Talente (Lehrer) die mich für ihr Fach begeistern konnten. Was das Lesen angeht, war mir nie verständlich, weshalb es nicht verlangt wird, es vor der 1. Klasse zu beherrschen. Darauf fußt schließlich ein großer Anteil des Lernstoffes. Und der Lehrkörper könnte kostbares Wissen viel früher vermitteln. Ich selbst hätte es als Kind gar nicht aushalten können, zwar zu sprechen, aber Geschriebenes nicht entziffern zu können. Beides empfand ich als untrennbar, so dass ich es mit ca. 3 Jahren beherrschte und somit auch Dinge in allen interessanten Bereichen selbstständig und mit Eigeninteresse lernen konnte. Dass das nicht schon frühkindlich gefördert und abverlangt wurde und wird, wundert mich bis heute sehr.

Ullrich Herzau, per E-Mail

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost

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