Bis zum 31. März 2025 war das Berliner Sozialticket noch für neun Euro erhältlich. Ab dem 1. April stieg der Preis auf 19 Euro monatlich. Zum 1. Januar 2026 soll das Ticket noch einmal teurer werden: ganze 27,50 Euro soll es dann kosten.

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Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) hatte im Interview mit dem Tagesspiegel gesagt: „Als die frühere Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) das Sozialticket eingeführt hatte, kostete es 27,50 Euro. So viel wird es ab 2026 wieder kosten.“ Breitenbach, mittlerweile nicht mehr Mitglied bei den Linken, war von 2016 bis 2021 Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales.
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Wie der „RBB“ berichtet, ist die Linksfraktion des AGH erzürnt. Sie sagte über den Vorgang, er sei ein sozialpolitischer Skandal. Die schwarz-rote Regierung vertiefe so die soziale Spaltung in der Hauptstadt. Auch von den Grünen gab es massive Kritik. Ihr Fraktionsvorsitzender Werner Graf sagte in einer Pressemitteilung: „Diese Verteuerung trifft Menschen, die ohnehin jeden Cent umdrehen müssen. CDU und SPD verschärfen soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen.“ Die verkehrspolitische Oda Hassespaß ergänzte: „Die krasse Preiserhöhung von 19 Euro auf 27,50 Euro zeigt, wie wenig CDU und SPD die Lage von Menschen mit wenig Geld verstehen.“
BMO/dw





