Zur Berichterstattung über die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 vom 28. August
Wer bei Eröffnung der A100 in Treptow über kommenden Verkehrsstau klagt, hat nicht hingehört auf die Klagen der Kieze, die jetzt den Verkehr aufnehmen müssen, der bisher über die Ringbahnbrücke in Charlottenburg floss. Nein, jetzt nicht klagen, sondern auf den beschleunigten Bau des Abschnittes 17 drängen! Nur so kann die Autobahn die Kieze in Treptow und dann auch nördlich der Spree entlasten.
Friedrich F. Zuther, per E-Mail
Die Weiterführung der A100 ist rausgeworfenes Geld. Mittel- und langfristig wird auch dieser Abschnitt überlastet sein. Zahlreiche empirische Studien zeigen, dass neue Straßen oder zusätzliche Spuren keine Entlastung bringen, sondern zusätzlichen Verkehr erzeugen. Mit den 720 Millionen Euro hätten in Berlin deutlich dringendere Projekte finanziert werden können: Ausbau und Wartung von ÖPNV und Brücken, Investitionen in Kitas, Schulen und Sozialeinrichtungen oder Schaffung von sozialem Wohnraum. Zwar stammt das Geld vom Bund, der für den Autobahnbau zuständig ist. Dennoch gilt: Die A100 macht den Autoverkehr attraktiver und das in einer Stadt, die ohnehin aus allen Nähten platzt und dringend nachhaltige Alternativen braucht.
Benno Sonnenschein, via Instagram
Tja, der Stau war abzusehen. Der Weiterbau dieser extrem teuren Autobahn muss unbedingt verhindert werden, da gibt es wichtigere Dinge.
Michael Czujak, via Facebook
Habe statt für eine Strecke von 20 Minuten nur vier gebraucht. Ein Traum. Riesige Entlastung für die Stadt.
Adudenamedvesko, via Instagram
Super! Dann brauch ich von Friedrichshain nach Spandau oder Reinickendorf ja gar nicht mehr durch die Innenstadt! Und nein, Öffis sind keine Option, ich fahre beruflich mit dem Auto!
Karsten Frank, via Facebook
Ich freue mich drauf, die neue Autobahn zu befahren. Stressfreier nach Treptow ist was Schönes.
Stefan Zander, via Facebook
Jetzt geht es mit dem nächsten Abschnitt hoffentlich deutlich schneller.
Dergiaco, via Instagram
Mein Befürchten ist, dass es so viel Stau geben wird auf der Elsenbrücke nach Friedrichshain. Es ist ja jetzt schon zu Stoßzeiten so voll und chaotisch! Die Brücke ist einspurig! Wie soll es funktionieren?
Silvia Rose, via Instagram
Das stellt man sich die Frage: Warum bauen andere Länder schneller und billiger? Made in Germany ist nicht mehr das, was es mal war.
Eren Wanq, via Instagram
12 Jahre Bauzeit, lachende Schlipsträger, die nix dazu beigetragen haben. Man muss Deutschland einfach lieben.
Axel Schiffer, via Instagram
Nach 12 Jahren Bauzeit die Fertigstellung noch an die große Glocke hängen, ist peinlich.
Ugiymz, via Instagram
Einfach nur rückständige Verkehrspolitik. Andere europäische Großstädte bauen Radverkehrswege und öffentlichen Nahverkehr massiv aus. In Berlin wird sich über ein Verkehrsprojekt gefreut, das nur weiteren Autoverkehr begünstigen wird. Die Stadt setzt ein Signal, weit weg zu sein von einem Trendsetter für zukunftsweisende Mobilität.
Rascheu, via Instagram
Zum Artikel: „Ex-Soldaten gestehen Vergewaltigung eines Kameraden“ vom 27. August
Die Welt wird immer gewalttätiger. Jetzt werden sogar schon Männer vergewaltigt und sind für ihr Leben traumatisiert. Zum Glück werden solche Taten ja mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft. Also auf Bewährung, da die Täter ja geständig waren und es ja eigentlich nur ein lustiger Streich hätte sein sollen. Wahrscheinlich waren sie noch alkoholisiert und hatten eine schwere Kindheit. Ich wünsche dem Betroffenen alles Gute und Gerechtigkeit, befürchte aber das Schlimmste, so wie fast immer bei solchen Taten.
Bettina Fischer, per E-Mail
Zum Artikel: „Antreten zum neuen Wehrdienst“ vom 26. August
Deutschland soll nach der Politik die stärkste Armee in Europa werden. Das bedeutet, dass nach ungefähr dreieinhalb Jahren des vertragswidrigen Einmarschs Russlands endlich die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt werden muss. Dies ist notwendig, um auch für den Ernstfall schnell genügend ausgebildetes Personal zur Verfügung zu haben. Wie lange soll den darauf noch gewartet werden? Nach dem Grundgesetz müssen alle wehrpflichtigen Männer grundsätzlich eingezogen werden. Danach haben alle Bürger nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Außerdem ist es aus erzieherischen Gründen auch wichtig, dass die jungen Leute lernen, sich in einer Gemeinschaft bewusst zu bewegen und dabei auch Ausbildungsmöglichkeiten für qualifizierte Berufe zu haben. Diejenigen, die nicht an Waffen ausgebildet werden wollen, sollten ebenso Zivildienst leisten müssen und damit die Gemeinschaft unterstützen. Die jetzige geplante Wehrpflicht auf freiwilliger Basis verzögert nur die Aufgabe und ist grob fahrlässig. Die gesetzlichen Pflichten können den Betroffenen nicht zur Wahl gestellt werden; zumal umfangreicher Ausbildungsbedarf an moderner Kriegsführung (z. B. Drohnen) besteht.
Gottfried Hecht, per E-Mail
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
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