Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) plant Mitte September zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation eine Reise nach Japan. Erste Station soll für zwei Tage die Hauptstadt Tokio sein, wie eine Sprecherin der Wirtschaftsverwaltung auf dpa-Anfrage sagte. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“-Newsletter „Checkpoint“ darüber berichtet.

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Einer von mehreren Schwerpunkten des Programms vom 15. bis 19. September ist die japanische Start-up-Branche. Vorgesehen ist auch ein Besuch der University of Tokyo.
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Die Gäste aus Berlin wollen sich unter anderem über die Themen Ausgründungen aus der Universität und die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft informieren. Anschließend geht weiter nach Osaka. Dort ist ein Besuch bei der Berlinwoche auf der Weltausstellung Expo 2025 geplant.
Aufbau strategischer Partnerschaften als Ziel
An der Japanreise nehmen nach Angaben der Wirtschaftsverwaltung auch rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Verbänden teil, etwa doppelt so viele wie bei der Reise nach Indien Anfang Juli.

Das Programm in Tokio und Osaka ziele auf Vernetzung, den Aufbau strategischer Partnerschaften und gegenseitiges Lernen zwischen Berliner Unternehmen und japanischen Partnern ab, teilte Giffey mit. „Wir arbeiten international konsequent an der Erschließung neuer Märkte und der Intensivierung unserer Wirtschaftsbeziehungen“, so die Wirtschaftssenatorin. Die Delegationsreise nach Japan, der weltweit viertgrößten Volkswirtschaft und eine der führenden Innovationsschmieden, füge sich in diese Strategie ein.
Berlin setzt auf Internationalisierung
Der schwarz-rote Senat setzt auf ein Internationalisierungskonzept für die Berliner Wirtschaft. Giffey hat mehrfach betont, angesichts der großen Umbrüche in der Weltwirtschaft sei es unverzichtbar, Berlins Wirtschaftsbeziehungen breiter aufzustellen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) war bereits im Mai 2024 in Berlins Partnerstadt Tokio.
dpa




