Für mehrere Menschen aus Berlin endete die Reise in den Urlaub in Italien woanders als geplant: Ein Flugzeug vom BER musste am Donnerstag statt Olbia, eine Stadt im Norden Sardiniens, einen anderen Flughafen ansteuern. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa flog es nach Cagliari, das im Süden der Mittelmeerinsel liegt. Entfernung zum eigentlichen Zielort: rund 270 Kilometer oder fast drei Autostunden. Der Grund ist ein ernster: Ein großflächiger Waldbrand hatte in der Nähe des Flughafens von Olbia gewütet.
Waldbrand auf Sardinien: Urlaubsflieger aus Berlin muss Route ändern
Der Waldbrand war in der Nähe der Schnellstraße Sassari–Olbia im Gebiet von Su Trambuccone ausgebrochen. Feuerwehr, Forstkorps und freiwillige Helfer waren im Einsatz – unterstützt von mehreren Löschhubschraubern. Der Luftraum über Olbia musste zeitweise gesperrt werden. Zwar blieb der Flughafen „Costa Smeralda“ geöffnet, ankommende Maschinen konnten jedoch bis abends nicht landen, wie Ansa unter Berufung auf die Betreiberfirma des Flughafens, Geasar, berichtete. Abflüge waren demnach weiterhin möglich.
Inzwischen ist der Luftraum über Olbia wieder freigegeben. Insgesamt neun Flüge mussten laut Betreiberfirma umgeleitet werden, zehn weitere wurden gestrichen. Auch zwei Flugzeuge aus München mussten, statt in Olbia zu landen, einen anderen Flughafen ansteuern.
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Waldbrände: Beliebte Urlaubsregionen betroffen
Derzeit sind insbesondere Regionen in Südeuropa von Waldbränden betroffen. Zuletzt kam es etwa in Griechenland zu Waldbränden an 55 Orten. Auch in Frankreich brannte es in den vergangenen Tagen an mehreren Stellen.

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Hitzewellen und Trockenheit begünstigen in vielen beliebten Urlaubsgebieten die Ausbreitung von Wald- und Buschbränden. Es gibt mehrere Erklärungen, wie Waldbrände entstehen. Nur selten werden sie durch Naturgewalten, wie etwa Blitzeinschläge, ausgelöst. Viel öfter ist der Mensch schuld, entweder durch Unachtsamkeit – oder wegen Brandstiftung.
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