Der Bahnverkehr in Ostbrandenburg wird erneut durch eine Serie von Bauarbeiten ausgebremst. Besonders hart trifft es Pendler auf der vielgenutzten Regionalexpress-Linie RE1. Vom heutigen Montag, 7. Juli, bis einschließlich 25. Juli entfallen alle Züge zwischen Erkner und Fürstenwalde (Oder). Grund ist der fortschreitende Bau des neuen Bahnhofs Fangschleuse, wie die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) mitteilte.

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Zur Entlastung richtet die Odeg einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Die Busse verkehren im Halbstundentakt, mit zusätzlichen Stopps an der Tesla-Station Fangschleuse Süd. Reisende müssen jedoch mit bis zu einer Stunde längerer Fahrtzeit rechnen. Die Odeg empfiehlt, sich tagesaktuell über die Verbindungen zu informieren.

Auch Tesla-Shuttle und andere Linien betroffen

Parallel zu den Ausfällen auf der Linie RE1 wird auch der Tesla-Shuttle der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) ausgesetzt. Der Zug verbindet das Werk in Grünheide mit dem Bahnhof Erkner und nutzt Abschnitte der RE1-Strecke. Auch hier fahren Ersatzbusse.

Hinzu kommen weitere Einschränkungen auf angrenzenden Regionalbahnlinien:

  • RB36: Vom 5. bis 20. Juli entfallen sämtliche Züge zwischen Königs Wusterhausen und Beeskow. Stündlich verkehrende Ersatzbusse sollen hier einspringen.
  • RB26: Der Abschnitt Strausberg – Müncheberg bleibt weiterhin bis zum 31. Juli gesperrt.
  • RE7: Zwischen Potsdam Griebnitzsee und Borkheide ruht der Zugverkehr bis zum 22. August. Auch hier sind Ersatzbusse im Einsatz, teils mit Anschluss bis Berlin-Charlottenburg oder Bad Belzig.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte es im Bereich Fangschleuse immer wieder Sperrungen gegeben.