Der Berliner Senat fördert weiterhin das Parken von sogenannte stationslosen Carsharing-Autos – also solchen, die etwa am Straßenrand geparkt werden. Schon seit 2023 gelten für diese Fahrzeuge ermäßigte Gebühren, sofern diese via Handy entrichtet werden. Nun soll diese Regelung bis Ende 2026 weiter gelten. Das beschloss der Senat diese Woche. Anbieter solcher Fahrzeuge sind etwa Miles, Sixt oder Bolt.

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Darüber hinaus wird der Einsatz von elektrisch betriebenen, stationslosen Carsharing-Fahrzeugen (mit E-Kennzeichen) aufgrund ihrer klima- und umweltfreundlichen Gesamtbilanz durch die zusätzliche Halbierung der Parkgebühren weiterhin besonders gefördert, heißt es in einer Mitteilung der Senatsverkehrsverwaltung.

Parkende Autos
Dicht an dicht parken Autos oft in der Berlin Innenstadt. Die Parkgebühren für Carsharing-Fahrzeuge werden weiterhin staatlich gefördert. © picture alliance/dpa | Wolfram Steinberg

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Carsharing stelle individuelle Mobilität genau dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird, begründete Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) die Entscheidung des Senats. Mit den geringeren Parkgebühren fördere das Land Berlin weiterhin die klimafreundliche Mobilität. Die Ermäßigungen waren zunächst bis 30. Juni 2025 befristet und werden nunmehr bis zum 31. Dezember 2026 verlängert.

Nicht mehr gefördert werden dagegen die Leihfahrräder des Anbieters Nextbike. Ab Juli werde es kein öffentlich gefördertes Leihradsystem in Berlin mehr geben, der Vertrag mit dem Anbieter Nextbike läuft aus, teilte die Senatsverkehrsverwaltung bereits im April mit. Das Unternehmen kündigte damals an, zwar seine Leihstationen abzubauen, das Angebot allerdings zumindest in einigen Bezirken aufrechtzuerhalten.