Zwei Monate nach einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter in Marzahn hat die Polizei am Montagmorgen vier Tatverdächtige festgenommen. Die Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren wurden laut Berliner Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt (LKA) unter Einsatz von Spezialkräften in Neukölln und Lichtenberg gefasst. Gegen sie lagen bereits Untersuchungshaftbefehle vor. Der Vorwurf: versuchter Mord in Tateinheit mit besonders schwerem, bandenmäßigem Raub.

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Der Überfall hatte sich am Abend des 23. März 2025 gegen 22.30 Uhr auf der Marzahner Chaussee ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen mehrere Täter zwei Fahrzeuge eingesetzt haben, um einen gepanzerten Geldtransporter zu stoppen und zu überfallen. Einer der Wagen rammte den Transporter, aus einem weiteren stiegen bewaffnete Männer aus. Trotz gezielter Schüsse auf die gepanzerte Fahrerkabine blieben die Insassen unverletzt. Anschließend verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zum Laderaum und entwendeten Geldkassetten im Gesamtwert von über zwei Millionen Euro.
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Noch in der Nacht konnte die Polizei das Fluchtfahrzeug sowie Teile der Beute an einem vorbereiteten Rückzugsort in Neukölln sicherstellen. Zwei Tatverdächtige waren nach der Tat vorübergehend in die Türkei ausgereist, sind mittlerweile aber zurückgekehrt. Sie wurden nun gemeinsam mit den beiden weiteren mutmaßlichen Mittätern bei koordinierten Durchsuchungen festgenommen. Rund 130 Einsatzkräfte durchsuchten dabei vier Objekte in Berlin.
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Alle vier Verdächtigen wurden am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt – die Männer sitzen nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen, insbesondere zu möglichen weiteren Mittätern und Hintermännern, dauern an.
BM





