Jeder Mensch hat (mindestens) eine ganz besondere Geschichte zu erzählen: Wer diese These zuerst formuliert hat, wissen wir nicht – aber was wir genau wissen: Sie ist wahr. Gerade Menschen, die sich nicht in die vorderste Reihe drängen, in den Medien, sozialen Medien oder generell im Leben, haben oft Erstaunliches erlebt und zu erzählen.

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Oft sind es gar nicht die unglaublichsten Ereignisse, die ein Leben verändern. Sondern im Gegenteil die kleinen, zunächst scheinbar unwesentlichen Dinge, die einen Wendepunkt bringen. Eine Erkenntnis, ein Erlebnis – oder der kluge Rat eines anderen Menschen. Ein Erlebnis am Rande, nachdem man etwas über die Welt verstanden hat – oder über die Menschen. Manchmal stellt sich sogar heraus, das ein Unglück vollkommen unerwartet auch eine positive Folge hatte.

Sie wissen schon genau, was wir meinen – und würden es gern einmal erzählen? Dann zögern Sie nicht: Schreiben Sie uns! Eine kurze Nachricht reicht. Wir freuen uns, Ihnen zuzuhören und Ihre Geschichte aufzuschreiben. Adressen siehe unten. Wenn Sie noch überlegen: Hier einige Beispiele für das, was uns interessiert:

Wenn das Leben unerwartete Wendungen nimmt

  • Vom Auto erfasst Unsere junge Kollegin Chiara Lang schaltete sich neulich in eine Diskussion in der Redaktionskonferenz ein – es ging um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Allein in Berlin verunglücken jedes Jahr zwischen 600 und 800 Kinder bei Verkehrsunfällen. Chiara Lang erzählte, wie sie selbst als Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden war. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit der Fahrerin am Steuer – für das Mädchen bedeute er einen unfassbaren, jahrelangen Kampf zurück ins Leben. Ihre Schilderung, wie ihr das gelang und was ihr dabei half, hat uns alle berührt. Haben Sie Ähnliches erlebt?

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  • Kleine und große Wunder Unerwartet positiv sind manchmal die Geschichten von Menschen, die sich für andere engagieren. Einer, der davon gut erzählen kann, ist unser Kolumnist Dieter Puhl, der viele Jahre die Bahnhofsmission am Zoo geleitet hat. Einen Ort, an dem sich vor allem Menschen einfinden, die auf die eine oder andere Art den Halt im Leben verloren haben und oft sehr verzweifelt sind. Dennoch ist es ein Ort der kleinen Wunder - an den auch viele Menschen, die erfolgreich und glücklich im Leben sind, gern wiederkommen, um anderen zu helfen.
  • Neuer Beruf, neues Leben Oder der Berliner Bestatter Eric Wrede, der als Musikmanager erfolgreich war, bevor er sich entschied, einen ganz anderen Beruf zu lernen und ein wichtiges Thema aus der Tabuzone zu holen – das Sterben, den Tod und wie wir alle damit umgehen.

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  • Kuriose Wendungen Manche Lebensgeschichten enthalten auch kuriose Wendungen. Etwa die des Berliners Pascal Kruse, der eher zufällig zum Retter einer süßen Kindheitserinnerung ganzer Generationen wurde – für ihn wurde der Kaugummiautomat zur Story seines Lebens.

Was haben Sie erlebt? Erzählen Sie es uns

Bitte schildern Sie uns Ihre Geschichte kurz einigen Sätzen – es geht nicht um ein ganzes Leben, sondern lediglich um einen wichtigen Moment. Und schreiben Sie uns bitte dazu, wie wir Sie für ein ausführlicheres Interview erreichen können. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine fertigen Manuskripte abdrucken und Fotos nicht wieder zurücksenden können.

E-Mail: aktionen@morgenpost.de

Per Post: Berliner Morgenpost, Redaktion Berlin, Stichwort „Geschichte meines Lebens“, Friedrichstraße 70, 10117 Berlin

Alle bereits erschienenen Teile der Sommerserie „Der Moment meines Lebens“ finden Sie hier.