Halbmonde, Schriftzüge und weitere Lichtfiguren: Die Grünen fordern eine Beleuchtung zum Fastenmonat Ramadan auf Berlins Straßen. Aus Sicht der Partei wäre dies ein Zeichen der Gleichbehandlung neben der Weihnachtsbeleuchtung und den jüdischen Chanukka-Leuchtern. Deswegen reichte die Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus einen Antrag ein. Darüber berichtete die Zeitung „B.Z.“.

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Nach Ansicht der Grünen sollte sich diese Sichtbarmachung nicht auf „migrantisch geprägte Orte“ beschränken, sondern „in der Breite der Gesellschaft Raum finden“. Als besonders geeignete Standorte nennt die Partei den Kurfürstendamm, Unter den Linden, die Friedrichstraße sowie den Potsdamer Platz. Die Finanzierung soll über Sponsoring oder Tourismusmittel erfolgen.
Ramadan-Beleuchtung in Berlin? Senat soll sich mit Bezirken abstimmen
Nach Vorstellung der Grünen soll erstmals im kommenden Jahr eine öffentliche Festbeleuchtung zum Ramadan in Berlin installiert werden, die dann jährlich wiederkehren soll. Dafür soll der Senat sich rechtzeitig mit Bezirken, muslimischen Gemeinden und Handelsverband abstimmen.
In diesem Jahr hatte der Bezirk Mitte zum Ramadan erstmals eine Beleuchtung eingeschalten. Zu sehen waren die Lichter am Rathaus Tiergarten. Mit Frankfurt am Main, Köln und München haben bereits drei deutsche Städte Erfahrungen mit Ramadan-Beleuchtungen gesammelt.
JP




