Mit vielen Angeboten laden heute (18. Mai 2025) zahlreiche Häuser in Berlin und Brandenburg zum Internationalen Museumstag. Allein in der Hauptstadt beteiligen sich mindestens 46 Museen mit 167 Aktionen, wie es auf der Internetseite des Museumstages hieß. Vielen von ihnen bieten einen freien Eintritt.

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Der Internationale Museumstag wurde 1977 ins Leben gerufen. Das Motto in diesem Jahr lautet nach Angaben des Museumsportals: „Die Zukunft der Museen in sich schnell verändernden Gesellschaften“. Angesichts rasanter gesellschaftlicher, technologischer und globaler Veränderungen sei es notwendig, die Rolle der Museen neu zu denken und sie zukunftsfähig zu gestalten, hieß es.
Was gibt es in Berlin zu entdecken? Ein Überblick über die Highlights:
- Das Deutsche Historische Museum bietet am Sonntag um 11 Uhr und um 14 Uhr Führungen für Kinder und Jugendliche an. Der Eintritt ist frei.
- Im Deutschen Technikmuseum stehen ab 13 Uhr Fahrradmotoren auf dem Programm: Kinder können in einem Workshop einen einfachen Elektromotor für ihr Fahrrad bauen und herausfinden, wie er dieses antreibt. Der Eintritt ist auch hier frei.
- Im Museum in der Kulturbrauerei führen die Kuratoren um 15 Uhr durch die Wechselausstellung „Heavy Metal in der DDR“, in der es um Metalfans und Bands in Ostdeutschland geht. Das Haus nimmt generell keinen Eintritt.
- Das Brecht-Weigel-Museum in Mitte bietet von 10 bis 18 Uhr stündlich Führungen an. Die Aktion ist kostenlos.
- Im Georg Kolbe Museum am Rand des Grunewalds findet ab 15 Uhr ein Rundgang über die Architektur und den Garten statt. Der Eintritt ist dann frei.
Eine Übersicht weiterer Veranstaltungen in Berliner Museen finden Sie hier.
Internationaler Museumstag auch in Brandenburg
Auch in Brandenburg locken am Sonntag die Museen die Besucher. Die zentrale Veranstaltung findet auf der Burg in Ziesar (Landkreis Potsdam-Mittelmark) statt, hieß es von den Organisatoren. Dort wird an diesem Tag etwa eine Ausstellung mit Werken des Malers Otto Altenkirch eröffnet.
Neben der Veranstaltung in Ziesar haben viele andere Museen ihre Teilnahme an dem Tag angekündigt. Das Ofen- und Keramikmuseum Velten bietet zu diesem Anlass den Besuchern an, kleinere Gefäße aus Ton zu formen.
In Brandenburg an der Havel ist eine Ausstellung im Stadtgebiet geplant, die die historische Entwicklung der Verkehrswege in und um die Stadt in den Blick nimmt. Entsprechend der Jahreszeit kann man im Beelitzer Spargelmuseum Führungen besuchen.
Auch die barocke Klosteranlage in Neuzelle macht wieder beim Internationalen Museumstag mit. Dazu öffnen beide Klostermuseen am 19. Mai 2024 ganztägig kostenlos für Besucher.
Insgesamt beteiligen sich in Brandenburg fast 90 Museen an 60 Orten mit mehr als 170 registrierten Veranstaltungen, Führungen, Vorträgen, Konzerten, Lesungen und Kinderangeboten am diesjährigen Museumstag, wie die Veranstalter mitteilten. Im Filmmuseum in der Landeshauptstadt Potsdam können Besucher kostenlos eintreten. Im Naturkundemuseum in Potsdam soll es verschiedene Führungen zu der Welt der Vögel und der größten Sammlung des Hauses – der Insektensammlung – geben.
dpa/jle/JP




