Zu dem Artikel „Poller-Aus: Senat stoppt Finanzierung von Kiezblocks in Berlin“ vom 15. Mai
Spät kommt es, aber es ist endlich da, das Aus für neue Kiezblocks. Die grüne Verkehrsexpertin Frau Antje Kapek fragt doch tatsächlich nach der Rechtsgrundlage für diesen „eklatanten Eingriff in die Planungshoheit der Bezirke“. Das hätte sie auch mal tun müssen, als sie noch im April 2024 allen Ernstes vorschlug, den Berliner Lieferverkehr in die Nachtstunden zu verlegen.
Wie immer gibt es bei den Kiezblocks Vor- und Nachteile, und wäre die Einrichtung der Blocks mit mehr Fairness und Feingefühl und nicht mit der Brechstange von Changing Cities durchgedrückt worden, bräuchte man sich heute mit diesem Thema wahrscheinlich nicht beschäftigen.
Dietmar Astfalk via E-Mail
Zu dem Artikel „Viele Verletzte bei Nakba-Demo – Polizist weiterhin im Krankenhaus“ vom 15. Mai
Warum dulden wir diese Veranstaltungen, wo doch von vornherein klar ist, sie enden mit unbezähmbarer Gewalt! Wo ist der Schutz für die Polizei, denn das muss auch endlich einmal berücksichtigt werden. Wenn sich in solch einem Tumult dann eine „negative Reaktion“ durch die Polizei ergibt, bekommen diese Beamten dann auch noch Probleme! Also muss man sich langsam fragen: „Sind die Gesetze positiv nur für Täter gemacht?“ Allen Polizeibeamten ein Dankeschön und eine gute Besserung ohne bleibende Schäden an den/die verletzten Polizisten!
Sieghilde B. via Facebook
Um die Polizei vor wilden Demonstranten zu schützen, setzen Polen und Spanien Gummigeschosse ein. Dies spart auch Polizeikräfte bei Großeinsätzen. Außerdem können Steine- und Flaschenwerfer aus der Distanz besser bekämpft werden. Warum schützt die Polizeipräsidentin ihr Personal nicht entsprechend?
Gottfried Hech via E-Mail
Zu dem Artikel „So weit rutscht Deutschland in Sachen Kindeswohl ab“ vom 14. Mai
Eine aktuelle Studie untersuchte jüngst das digitale Nutzerverhalten von Kindern und Jugendlichen. Das Ergebnis spiegelt im Grunde genau das alltägliche Straßenbild wider. Ich nenne es inzwischen ungesunde Unterbrechung des echten Lebens. Selbst eine normale Fahrt mit dem Rad ist anscheinend nicht mehr möglich. Immer öfter sind Jugendliche zu beobachten, die da, wo sie gerade radeln, aus dem Nichts zum Stehen kommen, weil anscheinend gerade eine überlebenswichtige Nachricht auf dem Handy aufploppt. Das kann es doch nicht sein! Es ist schlicht viel zu viel. Zu gesundheitlichen Auswirkungen könne man abschließend noch keine Aussagen treffen. Man könnte es bestimmt, nur traut man es sich anscheinend nicht. Es kann in dieser Intensität nicht gesund sein. Und was bei (fast) allen kritischen Berichten hierzu vergessen wird, ist das Problem der weit verbreiteten, Daten saugenden und ausspähenden Apps, die im Tarnmantel mit niedlichen Katzenvideos und bunten Bildchen daher kommen, um immer neue Nutzer zu generieren, um sie mit perfide programmierten Algorithmen möglichst lange am Bildschirm zu halten. Ein Teufelskreis! Wenn es hier nicht schnell zu einer richtigen Bewertung der Lage kommt, gerade von Politik und Medien, ist der Kampf um die Köpfe unserer Kinder auf lange Sicht verloren. Und die Musks und Zuckerbergs lachen sich ins Fäustchen und bekommen immer mehr Macht durch Werbeeinnahmen, vor allem aber Unmengen von Daten, die Währung des 21. Jahrhunderts schlechthin. Einmal ganz abgesehen von TikTok. Einer App, die noch intransparenter agiert und dafür sogar von der EU zu einer hohen Geldstrafe verdonnert wurde.
Ullrich Herzau via E-Mail
Zu dem Artikel „Anwohner über Frankfurter Tor: ‚Wurde mehrfach fast umgefahren‘“ vom 9. Mai
Weil man auf Teufel komm raus in jeder Großstadt meint, dass Fahrräder und Fahrradwege auf große Straßen samt Lieferverkehr und Trams gezwungen werden müssen. Das alles unter der politischen Ideologie der Verkehrswende. Eine echte, sinnvolle und sicherere Verkehrswende wäre es, wenn man parallele, autoberuhigte Verkehrsachsen für echte Fahrradwege realisieren würde, anstatt diesen Krieg der Verkehrsmittel weiter bewusst zu betreiben.
Marcel S. via Instagram

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Jeder ist der Verkehrsteilnehmer, der er gerade ist. Ich bin Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Als Autofahrer würde ich niemals vorsätzlich über eine rote Ampel fahren. Radfahrer tun das. Fußgänger gehen gelegentlich auch mal bei Rot. Autofahrer sind aber immer die Bösen, wenn aus diesen Gründen mal etwas schiefgeht. Die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmer sollten in jeder Situation ihre Position zur eigenen Sicherheit überdenken und sich zur eigenen Sicherheit entsprechend verhalten. Erfahrungen aus Hamburg, Berlin und München, übrigens nicht in Kopenhagen.
Ulf Plies via E-Mail




