Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Charité müssen in den kommenden Tagen mit Einschränkungen rechnen. Bei der Charité-Tochter CFM hat ein mehrtägiger Streik für eine bessere Bezahlung begonnen. „Wir streiken“, sagte Gisela Neunhöffer, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Verdi. Der Ausstand läuft seit Beginn der Frühschicht und soll bis zum Ende der Nachtschicht am Freitagmorgen gehen.

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„Die Kolleg:innen werden vor den für Freitag angesetzten Tarifverhandlungen noch einmal deutlich zeigen, dass sie endlich ein Angebot von der Arbeitgeberin erwarten, und zwar eines, das einen Weg aufzeigt, wie endlich die Angleichung an die Arbeitsbedingungen bei der Charité erreicht werden kann“ sagte Neunhöffer laut Verdi-Mitteilung zu der Fortsetzung des Streiks.

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Das fordert Verdi für die CFM-Mitarbeiter

Die Gewerkschaft kritisiert, dass Charité und CFM-Geschäftsführung trotz monatelanger Verhandlungen kein annehmbares Angebot vorgelegt haben. „Unsere Forderungen liegen seit Monaten auf dem Tisch. Sie sind kein Hexenwerk. Alles, was wir wollen, ist die Gleichbehandlung mit anderen Beschäftigten der Charité“, sagte Tarifkommissionsmitglied Sascha Kraft.

Bei der Charité Facility Management GmbH (CFM) arbeiten rund 3500 Menschen in den Bereichen Medizintechnik, Krankentransport, Außenanlagepflege, Reinigung und Sicherheit. Für 3200 von ihnen fordert Verdi eine Bezahlung nach dem an der Charité gültigen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Der bislang letzte Streik endete am Freitag. In einer Urabstimmung hatten die Verdi-Mitglieder bei der CFM für unbefristete Streiks gestimmt.

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Das bedeutet der CFM-Streik für Charité-Patienten

Das medizinische Personal der Charité ist von dem Streik nicht betroffen – insbesondere Notfallbehandlungen finden weiter statt. Allerdings müssen geplante und aufschiebbare Operationen und Behandlungen zum Teil verschoben werden, schreibt das Universitätsklinikum auf seiner Webseite.

jst/dpa