Rund vier Monate nach einer brutalen Entführung im Drogenmilieu ist einer der Verdächtigen am Hauptstadtflughafen BER festgenommen worden. Der 41-Jährige war bereits am Freitag festgenommen worden und befindet sich laut Staatsanwaltschaft inzwischen in Untersuchungshaft.

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Der 41-Jährige soll zu einer Gruppe gehören, die am 8. Dezember 2024 einen 37-jährigen Mann in Berlin-Neukölln entführt haben, um so von dessen Vater Geld einzutreiben. Es soll um etwa 200.000 Euro gegangen sein, die aber nicht gezahlt wurden, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Entführer sollen das Opfer in einem Wald in Brandenburg schwer misshandelt und dann mit schweren Verletzungen ausgesetzt haben.
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Ende März durchsuchten Spezialeinheiten die Wohnungen
Die Berliner Polizei war am 26. März mit einer großen Razzia gegen die mutmaßlichen Täter – fünf Menschen im Alter zwischen 30 und 57 Jahren – vorgegangen. Weil es sich um mutmaßlich gefährliche und gewalttätige Verdächtige handelte, waren damals mehrere Spezialeinheiten (SEK) im Einsatz. Zusammen mit weiteren Einheiten des Landeskriminalamtes durchsuchten sie Wohnungen in Berlin und Brandenburg.
dpa





