Während viele Berlinerinnen und Berliner bereits in die Osterferien aufgebrochen sind, bereitet sich die Stadt darauf vor, Gäste aus aller Welt zu den Feiertagen willkommen zu heißen. Mehr als eine Million Gäste erwarten wir, über hundert Veranstaltungen stehen auf dem Programm – Ostern zeigt einmal mehr den Magnetismus Berlins, den es zu pflegen und in den kommenden Jahren auch zu erhalten gilt. Tourismus und Kultur, Messen und Kongresse gehören zu den zentralen wirtschaftlichen Säulen dieser Stadt. Dazu nur eine Zahl: Seit dem vergangenen Jahr zählt Berlin wieder zu den Städten mit über 30 Millionen Übernachtungen jährlich, eine Marke, die weltweit nur wenige Metropolen wie New York, Paris oder Hongkong erreichen.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Besuchsanlässe gibt es neben den langen Wochenenden im Frühling viele: Die Museumsinsel feiert ihr 200-jähriges Jubiläum, die East Side Gallery wird 35. Das C/O Berlin begeht sein 25. Jubiläum mit einem spannenden Programm rund um Fotografie. Und im Herbst ist das erste Spiel der weltgrößten Football-Liga NFL im Olympiastadion geplant. Alles in allem hat die Berliner Tourismus- und Kongressbranche also Grund zum Optimismus, wenn auch ohne Überschwang. Denn noch immer sind die Gästezahlen nicht ganz wieder auf Vor-Corona-Niveau.

Auch interessant

Bei den Flugverbindungen ist noch (zu) viel Luft nach oben

Berlin ist am Puls der Zeit, verfügt über hervorragende Bahnverbindungen mit 280 ICE täglich – aber die Luftverkehrsadern sind leider noch immer verstopft. Unserer Stadt fehlt es massiv an Konnektivität, bei innereuropäischen wie Interkontinental-Verbindungen. Und wegen hoher Steuern und Gebühren sind die bestehenden Angebote im internationalen Vergleich noch dazu wesentlich teurer. Am BER sind diese Kosten viermal so hoch wie etwa in Rom, Barcelona oder Prag. Glücklicherweise sind unsere Forderungen inzwischen in der Politik angekommen. Sowohl Berlin als auch Brandenburg machen sich für den Ausbau von Verbindungen stark.

Mehr zum Flughafen BER

Weltpolitik bestimmt auch das Reiseverhalten

Eine Gruppe von Berlin-Gästen rückt zurzeit besonders in unseren Fokus. Menschen aus Kanada buchen drastisch weniger Reisen in die USA und stornieren teils sogar bereits gebuchte Aufenthalte. Für Berlin ist das eine Chance, gezielt um kanadische Gäste zu werben. Wenn jenseits des Atlantiks Freiheiten beschnitten werden, öffnet die Stadt der Freiheit erst recht ihre Türen. Unsere Werbemotive mit der Headline „Our gates and hearts are open!“ und unsere Social-Media-Kampagne „Come for a hug. Visit Berlin“ ist diese Woche gestartet und zeigt Berliner Bär und Kanadas Biber Arm in Arm am Brandenburger Tor. Herzlicher kann eine Einladung wohl kaum ausgesprochen werden.

Auch interessant

Neues Format: die Berlin Freedom Week

Freiheit ist eines der zentralen Berliner Themen. Hier, wo Menschen sogar eine jahrzehntelang unüberwindbare Mauer zu Fall gebracht haben, feiern wir vom 8. bis 15. November zum ersten Mal die „Berlin Freedom Week“. Mit diesem Veranstaltungsformat schafft Berlin eine neue Plattform für globalen Austausch zu demokratischen Werten und Menschenrechten. Als einen Höhepunkt erwarten wir zur Berlin Freedom Conference am 10. November führende nationale und internationale Akteur:innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien. Wir sind stolz, uns gerade im derzeit volatilen geopolitischen Klima als globalen Fixpunkt der Freiheit zu zeigen und mutige Individuen und Institutionen bei uns zu versammeln.

Berlins Image in der Welt: Nie war mehr Zukunft als heute

Initiativen wie die Freedom Week Berlin sind es, die Berlin zu einer Stadt machen, die immer im Jetzt, immer am Puls der Zeit, immer „always now“ ist. Berlin gibt allen die Freiheit, so zu sein, wie sie wollen. Und zu werden, was sie wollen. Berlin ist Vorreiter für Toleranz und radikale Vielfalt und Kreativität. Hier werden Trends geboren, Geschichte geschrieben und Zukunft gemacht. Kein Wunder, dass Gründer:innen, Künstler:innen und Weltbürger:innen von überall in Berlin zu Hause sind. Wir arbeiten täglich daran, unsere Stadt noch einladender zu machen. Noch besser erreichbar. Noch schöner bewohnbar. Da gibt es in Zukunft noch viel zu tun.