In einer Urabstimmung haben die Verdi-Mitglieder der Charité Facility Managment (CFM) für einen unbefristeten Streik gestimmt. 99,3 Prozent der Mitglieder sprachen sich dafür aus.

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Die CFM ist eine Tochtergesellschaft der Charité und für diverse Dienstleistungen zuständig. Die Forderung von Verdi: Angleichung an die Bezahlung der Beschäftigten der Charité und damit an den Tarifvertrag des öffentlichen Diensts (TVöD). Aktuell verdienen die rund 3500 Beschäftigten von CFM, die unter anderem in den Bereichen Reinigung, Krankentransport und Küche arbeiten, laut Verdi rund 20 Prozent weniger. „Unsere Arbeit ist genau so systemrelevant“, sagte Mehmet Yilmaz, der im Krankentransport der CFM arbeitet und Mitglied der Verdi-Tarifkommission ist.

Charité: Vier Verhandlungsrunden blieben bisher ohne Erfolg

Seit Mitte Februar laufen die Verhandlungen – bisher ohne Erfolg. Sollte in der nun anstehenden fünften Verhandlungsrunde kein Durchbruch erzielt werden, sagte Gisela Neunhöffer, Verhandlungsführerin von Verdi, werde man dem Votum der Urabstimmung folgen und zum „unbefristeten Arbeitskampf“ aufrufen.

Seit 2016 wird den Mitarbeitern von CFM in Aussicht gestellt, den Lohn an den TVöD anzugleichen. Damals noch von rot-grün-rot, die die Angleichung bei Tochterunternehmen, wie CFM eines ist, „zügig“ abschließen wollten. Auch sollte die CFM zurück in die öffentliche Hand geführt werden. Passiert ist das bis heute nicht – obwohl diese Rückführung auch im schwarz-roten Koalitionsvertrag steht. Die Verdi-Verhandlungsführerin machte den Senat und den Vorstand der Charité für die Eskalation verantwortlich.

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