Wer am späteren Montagabend, so gegen 21.20 Uhr, seinen Blick zum Himmel richtete, konnte ein merkwürdiges, gleichzeitig aber auch faszinierendes Phänomen beobachten: Eine weiß-bläulich leuchtende Spirale beunruhigte so manchen Erdling. Manch einer rief gar bei der Polizei an, doch die Beamten konnten auch nicht weiterhelfen.

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Mit UFOs, Außerirdischen oder wenigstens der Raumstation ISS hatte das Lichtspektakel nichts zu tun. „Schuld“ war vielmehr wieder einmal Elon Musk. Am frühen Montagabend war nämlich in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida eine Falcon-9-Rakete gestartet. Später landete dann die Raketenstufe, der sogenannte Booster, der andere Raketenteil verglühte in der Atmosphäre.

Be dem Lichtwirbel handelte sich aller Wahrscheinlichkeit nach um abgelassenen Treibstoff, der sich in der Atmosphäre in Eis verwandelte. Durch die Sonneneinstrahlung habe dies wie ein Lichtwirbel ausgesehen. So erklärte es zumindest Don Hampton vom Geophysikalischen Institut der University of Alaska in Fairbanks vor gut zwei Jahren, als bereits eine ähnliche Lichtspirale zu beobachten war.
Falcon 9 lifts off from pad 40 and returns to LZ-1 in Florida pic.twitter.com/zC7PlEogcE
— SpaceX (@SpaceX) 24. März 2025
Auch in der Nacht zum 19. Februar waren am Himmel über Deutschland Lichtschweife zu beobachten gewesen. Laut Auskunft des Weltraumkommandos der Bundeswehr seien diese mit dem unkontrollierten Wiedereintritt eines Teils einer Falcon-9-Rakete in die Atmosphäre zu erklären gewesen. Diese war am 1. Februar in Florida gestartet.





