- Es dürfte nur die wenigsten wundern: In manchen Berliner Bezirken sind die Menschen reicher als in anderen
- Doch wo wohnen die Spitzenverdiener in der Hauptstadt? Wo die ärmeren Menschen?
- Unsere Karte zeigt, was Ihre Nachbarschaft verdient
Wie viel Geld verdienen die Berlinerinnen und Berliner? Und wo leben Menschen mit dem durchschnittlich höchsten Einkommen der Stadt? Antworten auf diese Fragen liefern aktuelle Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg, das Daten der Bundesagentur für Arbeit zu den Bruttomonatsentgelten von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Berlin analysiert hat.
Karte zeigt: In diesen Bezirken sind die Menschen am reichsten
Die Auswertung sieht drei Bezirke bei den Spitzenverdienern vorne. Auf Platz eins liegt Friedrichshain-Kreuzberg mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 4525 Euro pro Monat. Dahinter folgen Pankow mit 4424 Euro und Charlottenburg-Wilmersdorf mit 4398 Euro monatlich. Das Durchschnittseinkommen in Berlin beträgt laut des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 3955 Euro. Die drei genannten Bezirke liegen alle 400 Euro über diesem Wert.
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Die niedrigsten Einkommen beziehen Menschen, die in den Außenbezirken der Stadt wohnen. Schlusslicht ist Marzahn-Hellersdorf mit durchschnittlich 3314 Euro, etwas mehr Geld verdienen im Durchschnitt diejenigen, die in Spandau leben mit 3512 Euro.
Die Zahlen können auch nach Kiezen aufgeschlüsselt werden. In der Rudolf-Wissell-Siedlung (Spandau) leben Menschen mit dem niedrigsten Durchschnittseinkommen – 2806 Euro, auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in Prenzlauer Berg die mit dem höchsten – 6438 Euro.
pvt/BM



