Dass Polizist ein spannender Beruf ist, dürfte jedem klar sein. Vor allem in Berlin gibt es immer etwas zu tun. Das ist häufig die „stinknormale“ Polizeiarbeit: Einbrüche, Unfälle, Körperverletzungen. Doch dazwischen reihen sich auch immer wieder kuriose Einsätze, die schmunzeln lassen oder auch erschrecken.

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Am Freitagabend twitterte die Polizei Berlin auf X wieder ihren bunten Blumenstrauß der täglichen Polizeiarbeit in der deutschen Hauptstadt. Unter dem Hashtag „Feierabendfunk“ gab es von 17 bis 0 Uhr viel zu lesen. Vor allem Ladendiebe kommen vor, aber auch viel Ruhestörung durch laute Musik und körperliche Auseinandersetzungen, gerade auch zwischen Verwandten.

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Einen großen Teil der Einsätze beansprucht natürlich das Verkehrsgeschehen. Dass es auf Berlins Straßen rauer zugeht als früher, ist kein Geheimnis. Und ab und zu wird dann auch das Recht in die eigene Hand genommen, wie in diesem Fall in Friedrichshain, wo jemand das Halteverbotsschild einfach absägte, vielleicht, damit er mit dem Elterntaxi ungestört vor der Kita halten konnte:

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Was auch immer häufiger auffällt: fehlende Einsicht. Autofahrer begehen Rechtsverstöße, das scheint ihnen aber egal zu sein. Jeder beharrt darauf, dass er im Recht ist, auch wenn er es nicht ist. So geschehen in Tempelhof:

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Natürlich spielt häufig auch Alkohol eine Rolle. Ab 0,5 Promille ist Schluss mit lustig im Straßenverkehr. Und nicht erst ab 2,55 Promille. Gut, dass die Polizei Berlin dann auch Service kann:

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Im vorherigen Fall ist zum Glück nichts passiert. Aber wenn es zum Unfall kommt, dann haben Autofahrer auch immer häufiger keine Lust, sich mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen. Sie begehen Fahrerflucht oder, wie es im Amtsdeutsch heißt: Unfallflucht. Dumm nur, wenn das nicht mehr klappt, wie in diesem Fall in Halensee:

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Nicht nur im Autoverkehr ist in Berlin immer was los, auch im Öffentlichen Personennahverkehr, kurz ÖPNV, vulgo: Bus und Bahn geht häufiger die Post ab. Schlägereien auf U-Bahnhöfen sind keine Seltenheit. Und manchmal kann es auch im Bus um die Wurst gehen – oder in diesem Fall um den Kuchen:

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Hinzu kommen immer wieder körperliche Auseinandersetzungen. Schlägereien hier, Kloppereien da, häufig gehen Kinder auf die Eltern los, Eltern auf die Kinder, Bruder und Schwester sind sich nicht grün. Oder es sind Wildfremde, die sich da schlagen. Immer muss die Polizei klären, schlichten oder auch festnehmen. Ein Beispiel aus Reinickendorf:

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Dabei ist gerade das Klären der Lage offenbar nicht immer ganz einfach. Wie aus einem Ladendiebstahl eine Schlägerei werden konnte, musste die Polizei in Lichtenberg herausfinden:

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Und dann ist da natürlich noch die Partyhauptstadt Berlin. Vor allem in Friedrichshain und Kreuzberg wird viel gefeiert, sodass zahlreiche Mitteilungen der Polizei sich um ruhestörenden Lärm drehen. Und manchmal übertreiben es die Feiernden wirklich. Die Eltern dürften eine mittlere Freude erlebt haben.

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Apropos Jugendliche: Dass die nicht immer auf gute Ideen kommen, zeigt ein Fall aus Nikolassee. Sie haben es bestimmt als spaßig empfunden, bis dann die Polizei anrückte.

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Noch mal Selbstjustiz. Wenn es einem nicht passt, dass die Ordnungshüter das eigene Geschäft kontrollieren, dann macht man was? Genau, man wirft die unliebsamen Menschen einfach raus. So hielt es eine offenbar rabiate Lokalbetreiberin in Tempelhof:

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Und dann gibt es die nicht enden wollende Liste von Notrufen, die gar keine sind. Immer wieder erstaunt es den unbedarften Zuschauer, warum manche Menschen die Polizei über die 110 rufen.

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Die Polizei, Dein Freund und Helfer? Ja sicher, immerhin twitterte die Polizei auch einige Fälle, in denen sie Hunde, Katzen und auch Füchse rettete. Und wie oben gesehen, ist sie auch hilfreich und parkt mal das Auto um, wenn der Fahrer das wegen seiner Promille nicht kann. Aber für alles ist auch die Polizei Berlin nicht zuständig, wie verlorene Schlüssel in Adlershof:

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Auskunft erteilt die Polizei natürlich gerne, aber muss man deshalb die 110 wählen? Sicher nicht, auch nicht, wenn es um etwas so Ernstes wie einen abgelaufenen TÜV geht. Lesen Sie selbst:

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Und zum Schluss noch eine haarsträubende Meldung, die zumindest den Verdacht nahelegt, dass auch hier Alkohol oder etwas Härteres im Spiel war.

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BM/alu