Wenn Union und SPD mit den Koalitionsverhandlungen starten, sollen vier Mitglieder des Berliner Senats mit dabei sein. Für die CDU sind das Bildungs- und Familiensenatorin Katharina Günther-Wünsch und Kultursenator Joe Chialo, für die SPD Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe. Das geht aus den Angaben der Parteien hervor.
- Giffey berät in der Arbeitsgruppe Wirtschaft, Industrie und Tourismus mit
- Kiziltepe ist in der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales, in der auch die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Annika Klose vertreten ist
- Günther-Wünsch ist Mitglied der Arbeitsgruppe für Familie, Frauen, Jugend, Senioren und Demokratie
- Chialo ist Teil der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien, zu der mit dem Bundestagsmitglied Hakan Demir ebenfalls ein Berliner Sozialdemokrat gehört
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Berlin redet auch bei Verkehr und Bildung mit
Bei Themen von Verkehr bis Bauen und Wohnen soll für die CDU der Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak mitverhandeln, der bei der Wahl im Februar Spitzenkandidat der Berliner CDU gewesen ist.
Der Bundestagsabgeordnete und SPD-Spitzenkandidat Ruppert Stüwe soll sich in der AG Bildung einbringen. Helmut Kleebank, der seinen Wahlkreis in Spandau als einziger SPD-Kandidat direkt gewonnen hat, will in der AG Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt mitarbeiten.
Insgesamt sollen in rund der Hälfte der 16 Arbeitsgruppen Vertreter aus Berlin mitreden können. Wirtschaftssenatorin Giffey hatte nach der Senatssitzung vergangene Woche bereits darauf hingewiesen, dass Berlin als Millionenmetropole und deutsche Hauptstadt zu den Verhandlungen durchaus einiges beisteuern könne.
dpa



