Die Freie Universität Berlin in Dahlem im Bezirk Steglitz-Zehlendorf leidet am Montagmorgen unter einem massiven Stromausfall. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, seien mehrere Gebäude ohne Strom und daher nicht geöffnet. Demnach habe es in der Nacht einen großflächigen Ausfall auf dem Campus gegeben. Das bestätigte ein Sprecher der Zeitung. Auch die Webseite sei vorübergehend nicht zu erreichen gewesen. U.a. seien die Gebäude in der Arnimallee, Takustraße und Grunewaldstraße betroffen.

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In der Takustraße ist die Zentraleinrichtung für Datenverarbeitung (ZEDAT), das Hochschulrechenzentrum der FU, angesiedelt. In den anderen Straßen befinden sich die Fachbereiche der Chemie, Physik, Zoologie und Pharmazie.

Stromausfall an FU Berlin: Keine Hinweise auf Hacker-Angriff

Den bisherigen Kenntnissen der FU zufolge entstand der Fehler im Stromsystem. Auch mehrere IT-Systeme waren deshalb ausgefallen. Hinweise auf einen Hackerangriff gebe es nicht. „Aktuell werden wichtige wissenschaftliche Versuche, Kühlsysteme und Geräte gesichert. Details zu langfristigen Schäden sind noch nicht bekannt“, erklärte der FU-Sprecher. 

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Gemeinsam genutzte Gebäude wie Bibliotheken und andere Einrichtungen sollen heute ganz geschlossen bleiben oder mit eingeschränkten Öffnungszeiten operieren.

Es werde weiter daran gearbeitet, alle Systeme zum Laufen zu bringen. Es sei aber wahrscheinlich, dass nicht alle Gebäude kurzfristig wieder mit Strom versorgt werden könnten.

BM/dw/dpa