Die Berliner Polizei hat am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Charlottenburg Reisebusse kontrolliert und dabei erschreckende Mängel festgestellt. Wie die Beamten in einem Post auf Facebook schreiben, fiel u.a. ein Flixbus auf, der aus der polnischen Stadt Łódź kam.

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Der 57-jährige Fahrer hatte innerhalb eines Jahres 115 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten angesammelt. Er muss deswegen ein Bußgeld in Höhe von 68.290 Euro zahlen. Weitere Strafen drohen ihm wegen fehlender Eintragungen in seinen Dokumenten. Auch das Unternehmen muss ein entsprechendes Strafgeld zahlen.
Der Bus selbst fiel durch diverse technische Mängel auf: Die Frontscheibe war im Sichtfeld des Fahrers gerissen, die Beleuchtung defekt, die Motorklappe ließ sich nicht öffnen, am Lenkgetriebe trat Öl aus, zudem waren die Sitze lose und die Feuerlöscher im Bus abgelaufen. Dem Fahrzeug wurde die Weiterfahrt untersagt.
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Immer wieder schwere Flixbus-Unfälle
Die Polizei betonte in ihrem Posting die Wichtigkeit dieser Kontrollen für die Verkehrssicherheit: Um Übermüdung zu vermeiden, sei die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten essenziell. Auch die technischen Mängel seien an dem Fahrzeug ein erhebliches Risiko, insbesondere für die Fahrgäste.
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Gerade Busse, die für den Konzern Flixbus fahren, waren in der Vergangenheit immer wieder in schwere Unfälle verwickelt. Erst Anfang Januar waren zwei Menschen getötet worden, als auf einem Parkplatz an der A11 in der Uckermark ein Flixbus in Richtung Szczecin (Stettin) umkippte. Zuvor hatte es im April vergangenen Jahres einen schweren Flixbus-Unfall mit vier Toten bei Leipzig gegeben.
jst/BM





