In Berlin bekommen aktuell rund 8500 geflohene Kinder und Jugendliche aus der Ukraine Schulunterricht. Doch nur ein kleiner Teil von ihnen hat Platz an einer der beiden Deutsch-Ukrainischen Schulen, der Helene-Lange-Sekundarschule in Steglitz und der Aziz-Nesin-Grundschule in Kreuzberg. Insgesamt gibt es dort 130 Plätze für ukrainische Schüler, teilte die Senatsverwaltung für Bildung beim Besuch einer ukrainischen Delegation in Steglitz mit.

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Die Deutsch-Ukrainische Schule soll nach Angaben der Bildungsverwaltung den Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine den Einstieg ins Berliner Schulsystem erleichtern. Es soll gegebenenfalls – bei einer Rückkehr in die Ukraine – einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg ins Bildungssystem ihres Heimatlandes ermöglichen. Entsprechend bereitet die Schule auf die Abschlüsse des Landes Berlin, aber zugleich auch auf mögliche ukrainische Abschlüsse in den Jahrgangsstufen 9 und 11 vor.
Nun wird am ebenfalls in Steglitz gelegenen Hermann-Ehlers-Gymnasium ein entsprechendes Angebot für die weiteren Oberstufenjahrgänge geplant. Auf das Projekt Deutsch-Ukrainische-Schule hatten sich die Bildungsverwaltung und das Bildungsministerium der Ukraine verständigt. Es soll weiter ausgebaut werden. Zur Delegation aus der Ukraine gehörte unter anderem der stellvertretende Bildungsminister Dmytro Zavgorodnii.
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Berlinweit nehmen laut den Daten der Bildungsverwaltung von Anfang Januar 8551 aus der Ukraine geflüchtete Schülerinnen und Schüler am Unterricht teil. Davon gehen mit 2908 fast ein Drittel in spezielle Willkommensklassen, die für geflüchtete Schüler eingerichtet wurden, aber nicht nur auf solche aus der Ukraine begrenzt sind.
In der Geflüchtetenunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel sind derzeit 300 schulpflichtige Kinder und Jugendliche registriert, die auf eine sogenannte Willkommensschule gehen. Auch an der Großunterkunft für Geflüchtete in Tempelhof soll der Bildungsverwaltung zufolge eine Willkommensschule entstehen.
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jst/dpa






