Berlin ist mal wieder Spitzenreiter – wenn es darum geht, in welchem Bundesland Sonnenmuffel im Januar verschont geblieben sind. Gerade mal 39 Stunden zeigte sich die Sonne über der Bundeshauptstadt im ganzen Monat, wie aus der Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Januar 2025 hervorgeht. In allen anderen Bundesländern gab es mehr Sonnenschein.

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Den Angaben zufolge wurden in Berlin vier Sonnenstunden weniger gezählt als in der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt waren es sogar 22 Stunden weniger. In Bayern und Baden-Württemberg schien die Sonne 79 Stunden.

Klimawandel: Wenig Licht, aber hohe Temperaturen

Zugleich war es in Berlin, Schleswig-Holstein und Bremen so mild wie in keinem anderen Bundesland. Bei 2,8 Grad lag dort die Mitteltemperatur. In Berlin betrug die Temperatur um 3,2 Grad über dem langjährigen Mittel. Der Niederschlag betrug 57 Liter pro Quadratmeter – ein Drittel mehr als im langjährigen Mittel.

In Brandenburg schien die Sonne 42 Stunden lang, was zwei Stunden weniger war als in der Referenzperiode. Die Temperatur lag bei 2,4 Grad, was ebenfalls 3,2 Grad mehr waren als der langjährige Mittelwert. Es fielen 55 Liter pro Quadratmeter Niederschlag –36 Prozent mehr als in der Referenzperiode.

lro/dpa