Das war kein einfacher Auftritt für Philipp Amthor: Der CDU-Bundestagsabgeordnete hielt am Donnerstag auf Einladung des Studentenverbands „Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)“ einen Vortrag in der Wirtschaftsfakultät der Freien Universität Berlin. Dabei wurde der 32-Jährige immer wieder von Störern, mutmaßlich Sympathisanten der linken Szene, unterbrochen. Das berichtete die BILD.

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Demnach hatten sich die Personen in den Hörsaal eingeschleust. Den ersten Zwischenfall habe es schon gegeben, bevor Amthor überhaupt zum Thema „Dialog, Dogma: Offene Diskurse an den Universitäten“ loslegen konnte. Die Störer hätten Hassflyer über den CDU-Mann im Raum verteilt, darauf sei er als „queerfeindlich“ und „korrupt“ angegriffen worden.
Als Amthor seinen Vortrag starten wollte, seien Personen aufgesprungen, hätten gekreischt und geklatscht, um ihm vom Sprechen abzuhalten. Doch Amthor habe nicht aufgegeben. Er habe ein Megafon unter dem Pult hervorgeholt, um sich Gehör zu verschaffen.
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Als Ruhe einkehrte, machte Amthor den Störern ein Angebot. „Ich mache den Impuls kürzer, damit ihr mehr Wortanteil habt und wir in die Diskussion gehen können.“ Doch auch das habe nichts geholfen. Amthor sei immer wieder mit aggressiven Zwischenrufen unterbrochen worden. Laut BILD wurde gerufen: „Rechter Hund“ oder „Scheiß Rassist“.
Amthor reagierte erneut cool. „Es ist gut, dass es an der Universität auch kritisch zugeht. Es ist auch gut bei so einer Veranstaltung, dass hier nicht nur die CDU unter sich ist und applaudiert“, sagte er laut BILD. „Wir müssen als Gesellschaft zusammenhalten, gerade nach einer Bluttat wie in Aschaffenburg.“ Viele hätten das aber nicht mehr gehört, weil sie bereits gegangen waren.
Der Bundeschef des Studentenverbandes RCDS, Lukas Honemann (24), sagte über die Störer zu BILD: „Die linke Debattenkultur an Universitäten könnte noch ein bisschen mehr Anstand und Kinderstube vertragen.“





