Trotz des Scheiterns der Ampelkoalition soll die geplante Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wie vorgesehen stattfinden. Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß, Mitglied des Verkehrsausschusses, bestätigte gegenüber dem Hamburger Abendblatt, dass die notwendigen finanziellen Mittel für eine Sanierung zur Verfügung stehen.

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Dies steht entgegen der Befürchtungen, die nach dem Ende der Regierungskoalition aufkamen. Die Strecke ist bereits zur Hälfte saniert, doch aufgrund der knappen Haushaltslage war unklar, ob der Deutschen Bahn die nötigen Finanzmittel rechtzeitig bewilligt würden. Geplant sei nun eine Rundum-Erneuerung der Gleise, Weichen, Brücken und technischer Ausstattung auf der 278 Kilometer langen Strecke. Täglich sind etwa 30.000 Fahrgäste in 230 Zügen auf dieser Route unterwegs.
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Die Sorge um das Projekt wurde durch Äußerungen von Martin Burkert, dem Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), verstärkt. Er hatte davor gewarnt, dass die Sanierung nach dem Ampel-Aus „zum Rohrkrepierer“ werden könnte. Ploß hingegen betonte, dass nicht nur die Bahnsanierung, sondern auch das Deutschlandticket für das kommende Jahr gesichert seien.
Seit dem 16. August finden bereits umfangreiche Instandhaltungsarbeiten statt, weshalb der Fernverkehr umgeleitet wird und es zu längeren Fahrzeiten kommt. Diese Arbeiten sollen bis zum 14. Dezember 2024 andauern. Von August 2025 bis April 2026 ist die komplette Generalsanierung der Strecke vorgesehen. Ploß unterstrich die Notwendigkeit einer stabilen politischen Situation in Deutschland, um wichtige Infrastrukturprojekte wie den Ausbau der Schienenverbindungen und den Ersatz der Köhlbrandbrücke voranzubringen.
Ploß verwies auf weitere bedeutende Vorhaben im Großraum Hamburg, wie den Ersatz der Köhlbrandbrücke und den Ausbau der A26-Ost. „Die gesamte deutsche Exportwirtschaft ist auf eine reibungslose Logistik-Infrastruktur in der Hamburger Metropolregion angewiesen“, sagte er dem Abendblatt. Man brauche dringend eine neue Bundesregierung und stabile politische Verhältnisse, um hier voranzukommen.
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lkg





